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10.06.2009 Pressemitteilung

Gemeinsam durch stürmische Zeiten

Bauernverband basiert auf demokratischen Grundprinzipien

München (bbv) - Der Bayerische Bauernverband nimmt die Demonstration der sogenannten „Irschenberg-Gruppe“ zusammen mit Vertretern anderer Organisationen und Nichtmitgliedern vor dem Generalsekretariat zur Kenntnis.
Bilddownload in der BBV-Mediathek > 2. Quartal 2009
Zum geforderten Rücktritt von BBV-Präsident Gerd Sonnleitner erklärte BBV-General­sekretär Hans Müller: „Der Präsident ist demokratisch gewählt und lässt sich angesichts der sehr breiten Unterstützung und Anerkennung nicht von einer kleinen Minderheit unter Druck setzen. Wir haben viele Gespräche geführt. Die Positionen der Irschenberg-Gruppe wurden sogar ausführlich in der Kreisobmännertagung im April 2008 diskutiert, aber die meisten grundlegenden Positionen von den Kreisobmännern und ihren Stellvertretern nahezu einstimmig abgelehnt.“

Vor einem halben Jahr verlangte die Gruppe dann den Rücktritt des Präsidenten. Der Antrag wurde der Landesversammlung, in der über 130 Delegierte aus allen Regionen Bayerns vertreten sind, vorgestellt und von dieser einstimmig abgelehnt. „Der Bayerische Bauernverband, das ist jeder einzelne der 165 000 Mitglieder, das ist unsere starke Ehrenamtsstruktur von Orts- über Kreisebene bis zum Bezirks- und Landesverband. Wir werden nicht von einzelnen bestimmt, sondern die Gemeinschaft ist unsere Stärke.“ Um dieses zu versinnbildlichen, stellte der Verband vor dem Haus ein Katamaran bestückt mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf, das symbolisiert, dass alle in einem Boot sind. „In diesen stürmischen Zeiten sind wir nur stark, wenn wir gemeinsam handeln. Denn nur mit dieser gemeinsamen Stärke finden wir Gehör bei den politischen Verantwortlichen genauso wie bei Marktbeteiligten und Mitbürgern“, sagte Müller.

Der Bayerische Bauernverband ist für alle Bauernfamilien in Bayern eine schlagkräftige Interessenvertretung, für konventionell oder ökologisch wirtschaftende Bäuerinnen und Bauern, für Milchvieh- aber ebenso für Ackerbau- und Veredelungsbetriebe. Von den rund 46 000 Milchbauern im Freistaat sind etwa 40 000 Mitglied im Bauernverband. „Wir setzen auf einen fairen Meinungsaustausch und sind gegenüber allen Mitgliedern offen und gesprächsbereit. Unser Anliegen ist eine sachliche Diskussionskultur, die von demokratischen Grundprinzipien geprägt ist“, stellt Müller klar. Präsident Sonnleitner lädt deshalb die Vertreter der Irschenberg-Gruppe erneut zu einem Gespräch zu ihrem Verständnis von Verbandsarbeit in der kommenden Woche in das Generalsekretariat ein.
 
 

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