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30.11.2016 Strafrecht

Justizminister Maas muss auch Stalleinbrüche härter bestrafen

Bayerischer Bauernverband fordert schärfere Maßnahmen gegen Einbrüche auf Höfen

Noch bis Mittwochabend treffen sich die deutschen Innenminister in Saarbrücken. Angesichts der steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen hat Bundesjustizminister Heiko Maas im Vorfeld der Konferenz angekündigt, Einbrecher künftig härter bestrafen zu wollen. Der Bayerische Bauernverband fordert, dass diese Verschärfungen auch im Zusammenhang mit Stalleinbrüchen gelten müssen.
Auch ein Einbruch in Stall und Hof stellt einen empfindlichen Eingriff in die Privatsphäre der Bauernfamilie dar - und muss hart bestraft werden.
© Jale Ibrak - fotolia.com
Einer aktuellen Emnid-Umfrage zufolge hat die Hälfte der Bürger in Deutschland Angst, Opfer eines Einbruchs zu werden. „Justizminister Maas begründet seinen Vorstoß damit, dass Einbrüche Straftaten seien, die in die Intimsphäre der Menschen eindringen – und bei den Opfern traumatische Folgen haben können“, sagt BBV-Generalsekretär Hans Müller. Den Plänen des Justizministers zufolge sollen Einbrecher eine Mindeststrafe von sechs Monaten Haft erhalten. Damit wird es im Strafrecht bei Wohnungseinbrüchen keine „minder schweren Fälle“ mehr geben.
 
„Seitdem immer häufiger auch in landwirtschaftliche Ställe eingebrochen wird, fragen sich nachts viele Tierhalter schon beim kleinsten Geräusch auf dem Hof: Brechen sie jetzt auch bei uns ein? Und in jenen Bauernfamilien, bei denen bereits Fremde in die Gebäude eingedrungen sind oder es zumindest versucht haben, ist die Normalität ohnehin dahin“, schildert Müller und fordert: „Justizminister Maas muss sein Vorhaben deshalb auch auf Einbrüche auf Bauernhöfe ausdehnen.“

Trotz Sicherheitsvorkehrungen - viele Tierhalter haben inzwischen ein mulmiges Gefühl.
© pix29 - Fotolia.com

 
Am 26. September hatte das Amtsgericht Haldensleben drei Aktivisten von „Animal Rights Watch“ vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Sie waren 2013 in einen Schweinestall eingebrochen, um Videoaufnahmen zu machen. „Durch dieses Urteil wurden völlig falsche Signale ausgesendet. Schließlich geht es keineswegs nur um Eigentumsrechte des Landwirts, sondern oftmals auch ganz direkt um ein Eindringen in die Intimsphäre der Bauernfamilie“, sagt Müller.
 

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