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07.04.2011 Pressemitteilung

Sonnleitner zum europäischen Bauernpräsidenten gewählt

EU-Agrarpolitik bis 2020 ist Schwerpunktthema der zweijährigen Amtsperiode

München (bbv) – Mit überwältigender Mehrheit wurde heute Gerd Sonnleitner, Präsident des Bayerischen und Deutschen Bauernverbandes, an die Spitze des europäischen Bauernverbandes COPA gewählt. In einer geheimen Wahl haben die Präsidenten der 60 Mitgliedsverbände aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten Sonnleitner klar und eindeutig ihr Vertrauen ausgesprochen.
v. l.: COPA-Generalsekretär Pekka Pesonen, der neue COPA-Präsident Gerd Sonnleitner, der scheidende COPA-Präsident Padraig Walshe
Er war im Vorfeld von seinen europäischen Amtskollegen sowie von den Landesbauernverbänden in Deutschland gebeten worden, für die zweijährige Amtsperiode zu kandidieren. Sie drängten Sonnleitner, sich der Wahl zu stellen, um seine langjährige Erfahrung auf dem europäischen und internationalen Politikparkett und seine breit vernetzte Teamarbeit im Berufsstand in Bayern, Deutschland und Europa für die rund 14 Millionen Bauern einzusetzen. Auch die Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbandes hat die Kandidatur unterstützt. Sonnleitner folgt dem Iren Padraig Walshe, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.

„Ich gratuliere unserem bayerischen Präsidenten Gerd Sonnleitner sehr herzlich zur Wahl als europäischer Bauernpräsident“, erklärt Jürgen Ströbel, Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes. Es stünden in den nächsten zwei Jahren sehr wichtige Beratungen für alle Bauernfamilien in Brüssel an. Es geht hierbei vor allem um die EU-Agrarpolitik von 2014 bis 2020, die Sicherung der Ausgleichszulage, Fortführung praxistauglicher Agrarumweltmaßnahmen wie das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm, den Erhalt des Außenschutzes bei WTO oder Handelsabkommen wie Mercosure, Berglandwirtschaft, überfällige Entlastungen bei Bürokratie und überzogenen Auflagen und den Beitrag der Landwirtschaft für die Energieerzeugung der Zukunft. „Mit Gerd Sonnleitner an der Spitze der europäischen Bauern haben die Anliegen unserer bayerischen Bauernfamilien bei den Beratungen in Brüssel noch mehr Gewicht“, erläutert Ströbel. In der Politik gelte es, an Ort und Stelle mitwirken zu können, „wo die Musik gemacht wird“. Die EU-Agrarpolitik werde seit rund fünf Jahrzehnten in Brüssel beraten und entschieden. Gerade über den Europäischen Bauernverband seien die Anliegen der Bauern an die Entscheider – die 27 EU-Agrarminister, die EU-Kommission und das Europaparlament – heranzutragen. 

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