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02.05.2017 vbw-Kampagne

vbw wirbt für flexible Gestaltung der Arbeitszeit

BBV unterstützt Kampagne „So möchte ich arbeiten! Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat zusammen mit 31 Mitgliedsverbänden, darunter der Bayerische Bauernverband, die Kampagne „So möchte ich arbeiten! Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit“ gestartet.
Die vbw hat gemeinsam mit 31 Mitgliedsverbänden die Kampagne „So möchte ich arbeiten! Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit“ gestartet.
© vbw
„Digitalisierung, Globalisierung und Individualisierung bestimmen zunehmend die Arbeitswelt. Dazu brauchen die Unternehmen Flexibilität. Mobiles Arbeiten bietet aber auch den Beschäftigten die Möglichkeit, die Work-Life-Balance deutlich zu verbessern. Mehr Eigenverantwortung und flachere Hierarchien sind für viele Menschen attraktiv. Die deutschen Arbeitszeitregelungen stammen aus den 70er- und 80er-Jahren und brauchen dringend ein Update“, sagte vbw Präsident Alfred Gaffal zum Auftakt der Kampagne.

Es geht um flexible Gestaltung der Arbeitszeit

Die vbw betont, dass es ihr nicht um die Erhöhung des Arbeitszeitvolumens, sondern um die flexible Gestaltung der Arbeitszeit geht. Die Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf maximal zehn Stunden sei nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen müsse der Spielraum der Europäischen Richtlinie ausgeschöpft werden, die eine wochenbezogene Betrachtung und eine Wochenarbeitszeit von durchschnittlich maximal 48 Stunden vorsieht. „Beschäftigte und Betriebe gewinnen dadurch Flexibilität bei der Verteilung der Arbeitszeit“, so Gaffal.

Zudem fordert die vbw, die pauschale elfstündige tägliche Mindestruhezeit abzuschaffen. Es müsse möglich sein, auch nach Dienstschluss noch eine kurze Nachricht an einen Kollegen zu schicken, ohne dass die elfstündige Ruhezeit wieder von vorne zu laufen beginne. „Deswegen brauchen wir eine Klarstellung, dass gelegentliche, kurzfristige Tätigkeiten mit geringer Beanspruchung keine Unterbrechung dieser Ruhezeit bedeuten“, sagte Gaffal.

Kampagne zeigt Arbeitnehmer in ihrer persönlichen Arbeitsrealität

Ziel der Kampagne ist es, die zentrale Forderung – mehr Flexibilität in der Arbeitszeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber – einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Deshalb zeigt die Kampagne Arbeitnehmer aus unterschiedlichen Branchen in ihrer persönlichen Arbeitsrealität.

Unter der Überschrift „So möchte ich arbeiten!“ erläutern die Arbeitnehmer, warum sie mehr Flexibilität in der Arbeitszeit benötigen und warum das für alle – Arbeitnehmer, Arbeitgeber und nicht zuletzt Verbraucher – wichtig ist. Das Motto und die Motive zum Thema Arbeitszeit werden auf Großflächenplakaten in ganz Bayern, auf Online-Bannern, in Broschüren und auf Bierfilzen gezeigt. Dreh- und Angelpunkte sind die Kampagnenwebsite www.so-moechte-ich-arbeiten.de und die Social-Media-Kanäle. Dort finden Sie verschiedene Branchenbeispiele und Video-Interviews.
 

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