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11.07.2012 Landwirtschaft in Bayern

Schlüsselbranche mit Zukunft

Steckbrief der Bayerischen Landwirtschaft mit aktuellen Daten und Fakten

© Rainer Sturm / pixelio.de
Die Land- und Forstwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Das geht aus dem Agrarbericht 2012 hervor. Danach erzielt die Land- und Forstwirtschaft in Bayern zusammen mit den vor- und nachgelagerten Bereichen jährlich rund 140 Milliarden Euro Umsatz, das sind rund 15 Prozent der Gesamtumsätze der bayerischen Wirtschaft. Damit hängt jeder siebte Arbeitsplatz im Freistaat direkt oder indirekt mit dem Agrar- oder Forstbereich zusammen.
 
Die betrieblichen Strukturen sind in den vergangenen zwei Jahren sehr stabil geblieben. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Agrarbericht 2012 mit einer komplett neuen und einer komplett anderen Datengrundlage als die Erhebung aus dem Jahr 2010 arbeitet. Seit 2010 wurde EU-weit die statistische Erhebungsgrenze für landwirtschaftliche Betriebe von bisher zwei auf jetzt fünf Hektar Größe angehoben. Damit werden in der bayerischen Agrarstatistik rund 17.000 Betriebe mit weniger als fünf Hektar nicht mehr erfasst.
 
Deshalb haben sich einige Zahlen zur bayerischen Landwirtschaft grundlegend verändert. Diese Kenngrößen können nicht direkt mit früheren Zahlen verglichen werden können.
  • Aktuell gibt es in Bayern rund 97.900 Betriebe ab fünf Hektar. Diese Betriebe bewirtschaften durchschnittlich eine Fläche 32,1 Hektar.
  • Die Zahl der Betriebe ab fünf Hektar hat sich gegenüber dem Agrarbericht 2010 um 1,8 Prozent erhöht.
  • Damit steht bundesweit jeder dritte Bauernhof in Bayern.
  • Etwa die Hälfte der Betriebe werden im Haupterwerb geführt, die andere Hälfte im Nebenerwerb.
  • Zwei Drittel der Betriebe setzen auf mindestens ein weiteres Einkommensstandbein wie Forstwirtschaft, Energieerzeugung oder Tourismus.
Auch die Perspektiven in der Landwirtschaft sind ausgesprochen positiv, denn die bayerische Land- und Forstwirtschaft übernimmt in unserer Gesellschaft immer vielfältigere und wichtigere Aufgaben. Neben Nahrungsmitteln erzeugen die bayerischen Bauernfamilien heute auch Energie und sind für den Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft verantwortlich. Ein weiterer Beleg für die positive Stimmung sind auch die hohe Ausbildungsbereitschaft und die Zahl der Berufsanfänger in den „grünen Berufen“, elf Prozent Zuwachs allein zwischen den Wintersemester 2008/09 und 2010/11.
 
Interessante Zahlen, Fakten und Detail finden Sie in unserem aktuellen Steckbrief zur bayerischen Landwirtschaft 2015 (PDF, 115 KB).

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