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3.02.2015 Forstwirtschaft

Waldverjüngung: Jetzt Revierweise Aussage beantragen

Bis 28. Februar können Anträge für das laufende Jahr gestellt werden

Der Aufbau von naturnahen, leistungsfähigen und stabilen Mischwäldern ist ein wichtiges waldbauliches Ziel. Seit 2012 fertigen die Forstbehörden im Vorfeld der Abschussplanung für Schalenwild ergänzend zu den Gutachten zur Situation der Waldverjüngung sogenannte Revierweisen Aussagen an. Diese sind vor Ort bei allen Beteiligten, v. a. den Jagdvorständen, Waldbesitzern und unteren Jagdbehörden, gut angekommen.
© BBV
Die Verjüngungssituation innerhalb der Hegegemeinschaft wird besser erfasst und die Transparenz und Aussagekraft der Gutachten erhöht. Außerdem haben sie die Eigenverantwortung gestärkt.

Der Bayerische Bauernverband begrüßt, dass der bayerische Forstminister Helmut Brunner an diesem wertvollen Instrument festhalten will. Demnach werden die Revierweisen Aussagen verpflichtend in den „roten“ Hegegemeinschaften (Bewertung 2012 Verbiss durch Schalenwild „zu hoch“ oder „deutlich zu hoch“) von Amts wegen automatisch erstellt. Es ist kein Antrag der Beteiligten notwendig.

Bitte beachten: Soll im Rahmen des Forstlichen Gutachtens 2015 für ein Revier, das in einer „grünen“ Hegegemeinschaft (Verbiss „tragbar“ oder „günstig“) liegt, eine Revierweise Aussage erstellt werden, so muss von einem Jagdgenossen, Waldbesitzer, dem Jagdvorsteher, Eigenjagdbesitzer oder Jagdpächter ein schriftlicher Antrag gestellt werden. Dieser muss beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bis zum 28. Februar 2015 eingegangen sein.

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