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4.11.2013 Pressemitteilung

Allianz für praxistaugliche Agrarpolitik

Landwirtschaftliche Organisationen zeigen Weg zu guten, ausgewogenen Lösungen auf

München (bbv) – Bei der Sonder-Agrarministerkonferenz, die heute in München stattfindet, geht es für die Landwirte in Bayern und ganz Deutschland um eine Menge: die Landwirtschaftsminister der Länder und das Bundeslandwirtschaftsministerium entscheiden über die Agrarpolitik für die kommenden sieben Jahre und damit über die Rahmenbedingungen für die Arbeit von rund 112.000 Betrieben allein in Bayern.
Bei der Sonder-Agrarministerkonferenz zeigte der BBV mit 10 Wegmarken auf, wie zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Arbeit von rund 112.000 Betrieben in Bayern aussehen sollen.
© BBV
Vor den wichtigen Beratungen haben sich landwirtschaftliche Organisationen aus Bayern zusammengetan, um nochmals auf die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern hinzuweisen. Zusammen mit dem Bayerischen Bauernverband haben insgesamt 14 Partner und Gruppen eine berufständische Allianz geschmiedet, sie zeigen mit zehn Forderungen den Weg für eine praxistaugliche, zukunftsorientierte und ausgewogene Agrarpolitik auf. Mit dabei waren neben dem bayerischen Bauernpräsidenten Walter Heidl und den sieben Bezirkspräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes: 
  • Georg Mair (Vors.  Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern) und Franz Hage (Vors. Alpwirtschaftlicher Verein) für rund 10.000 Bergbauernfamilien in Bayern,
  • Leonhard Welzmiller (Vors. Verband der Milcherzeuger Bayerns) und Milchprinzessin Carola Reiner von der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft für über 35.000 Milchviehbetriebe,
  • Peter Reuter (Vors. Landesverband der Schafhalter in Bayern) und die Altmühltaler Lamm-Königin Katharina Eichhorn für rund 2.000 Schafhalter,
  • Arthur Steinmann (Präsident des fränkischen Weinbauverbandes) und Weinkönigin Marion Wunderlich für rund 5.000 Weinbauern,
  • Hans Meier (Landesfachausschuss Ökologischer Landbau) für gut 4.000 Ökobetriebe im Bayerischen Bauernverband,
  • Michael Bienlein (Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Nebenerwerbslandwirte) für über 50.000 Nebenerwerbsbetriebe,
  • Ludwig Raßhofer (Vors. Bayerische Jungbauernschaft), Andreas Deutinger (Vors. Kath. Landjugend Bayern) und Caroline Brielmair (Grundkurs-Sprecherin 2013) für die Landjugend und den landwirtschaftlichen Nachwuchs.
„Was einer alleine nicht schafft, das können viele gemeinsam schaffen!“ – das genossenschaftliche Prizip stammt ursprünglich von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und ist untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden. Auf diese Grundidee müssten sich auch die Agrarminister besinnen: „In Brüssel konnte nach langem Hin und Her eine Einigung zur EU-Agrarpolitik erzielt werden. Jetzt sollten auch die Parteien in Deutschland über ihren Schatten springen und gemeinsam eine vernünftige Umsetzung auf den Weg bringen“, sagte Bauernpräsident Heidl bei der Übergabe des Forderungskatalog an den Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz Helmut Brunner. „Bitte nehmen Sie und alle anderen Agrarminister Ihre Verantwortung für die Zukunft der Landwirtschaft und des ländlichen Raums ernst. Wir Bauern brauchen sachorientierte Lösungen statt einem Bauernopfer und faulen Kompromissen!“

Die berufsständische Allianz hat dafür 10 grundsätzliche Forderungen:
  1. Keine weitere Kürzung der Direktzahlungen in der ersten Säule
  2. Starke zweite Säule: Aufstockung von Gemeinschaftsaufgabe und mehr Landesmittel
  3. Berglandwirtschaft und Weinbau in Steillagen stärken
  4. Zuschlag für erste Hektare – Stärkung bayerischer Familienbetriebe
  5. Raufutterfresserprämie: Sicherung der Tierhaltung in besonders schwierigen Regionen
  6. Praxistaugliches Greening
  7. Starke Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete und Berggebiete
  8. Signal an Junglandwirte
  9. Erleichterungen und Vereinfachungen für kleine Betriebe
  10. Privatsphäre und Datenschutz für Bauern sicherstellen.
Diese Wegmarken prangten auch auf großen Plakaten und landwirtschaftlichen Fahrzeugen in der Zufahrt zum Tagungsgebäude der Agrarministerkonferenz in der Münchner Innenstadt. Hier wurde deutlich: So muss der Weg zu einer guten und ausgewogenen Lösung für alle bayerischen Bauern aussehen! „Die Agrarminister sollten diesen Wegweisern folgen und eine echte Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft schaffen“, sagte Bauernpräsident Heidl. Das gemeinsame Papier übergab er zusammen mit den Partnern der berufsständischen Allianz am Eingang des Tagungsgebäudes an alle teilnehmenden Länderagrarminister.

Der gesamte Forderungskatalog der berufsständischen Allianz steht Ihnen zum Download hier zur Verfügung.
Die Informationen und Unterlagen der Pressemappe erhalten Sie hier zum Download.
 

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Sonder-Agrarministerkonferenz in München (04.11.2013)
  • DBV-Präsident Joachim Rukwied, BBV-Präsiden Walter Heidl sowie Bezirspräsident Bernhard Weiler im BBV-Pressegespräch vor Beginn der Sonder-AMK.
  • Vorstellung des Forderungskataloges. V. links.	Weinkönigin Marion Wunderlich, Arthur Steinmann, Präsident Fränkischer Weinbauverband, BBV-Präsident Walter Heidl, Bezirkspräsident Gerhard Stadler, Bezirkspräsident Franz Kustner, DBV-Präsident Joachim Rukwied, Milchprinzessin Carola Reiner.
  • Die gesamten Forderungen von DBV und BBV wurden von der BBV-Allianz u. a. mit BBV-Präsident Walter Heidl und DBV-Präsident Joachim Rukwied vorgestellt.
  • Die Partner und Vertreter der berufsständischen Allianz der bayerischen Landwirtschaft.
  • DBV-Präsident Joachim Rukwied übergibt das Forderungspapier an Johannes Remmel, Landwirtschaftsminister Nordrhein-Westfalen.
  • Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wurden die 10 Wegmarken aufgezeigt, die zu einer praxistauglichen Agrarpolitik gehören.
  • Die 10 Wegmarken erläuterte BBV-Präsident Walter Heidl im Gespräch mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.
  • Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ist Vorsitzender der Sonder-Agrarministerkonferenz.
  • Der Forderungskatalog wurde ebenfalls an Staatssekretär Robert Kloos übergeben. Im Bild v.l.: Peter Reuter, Vorsitzender  Landesverband der Schafhalter in Bayern, •	Franz Hage, Vorsitzender  Alpwirtschaftlicher Verein im Allgäu, Altmühltaler Lamm-Königin Katharina Eichhorn, Ludwig Raßhofer, Vorsitzender  Bayerische Jungbauernschaft, Carola Reiner, Milchprinzessin, Georg Mair, Vorsitzender  Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern, Caroline Brielmair, Sprecherin des 119. Herrschinger Grundkurses, Staatssekretär Robert Kloos, Bezirkspräsident Anton Kreitmair, BBV-Präsident Walter Heidl, Weinkönigin Marion Wunderlich,	Arthur Steinmann Präsident Fränkischer Weinbauverband, Johann Siedersberger Kreisobmann Deggendorf.
  • DBV-Präsident Joachim Rukwied im Interview mit Agrarheute.com.
  • Den Forderungskatalog erhielten Frank Kupfer, Sächsischer Landwirtschaftsminister (2.v.l.) und auch Hermann Onko Aeikens, Landwirtschaftsminister Sachsen-Anhalt (5.v.l.),
  • Anke Rehlinger, Saarländische Landwirtschaftsministerin auf dem Weg zur AMK.
  • Auch der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern Till Backhaus erhält die BBV-Anliegen.
  • Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz mit BBV-Präsident Walter Heidl.
  • BBV-Präsident Walter Heidl im TV-Interview.
  • Georg Mair, Vorsitzender  Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern bringt die Anliegen der Bergbauern vor.
  • Oberfrankens BBV-Präsident Hermann, Milchprinzessin Carola Reiner, Altmühltaler Lamm-Königin Katharina Eichhorn, Greif im Gespräch mit Hermann Onko Aeikens Landwirtschaftsminister von Sachsen (v.r.)
  • Am Tagungsort in mitten der Stadt München zeigte die Landwirtschaft Flagge.
  • Bei der Sonder-Agrarministerkonferenz zeigte der BBV mit 10 Wegmarken auf, wie zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Arbeit von rund 112.000 Betrieben in Bayern aussehen sollen.
  • Die weiteren Wegmarken, die aufzeigen wie künftig die Agrarpolitik gestaltet sein soll.
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