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21.10.2013 Pressemitteilung

Kommunalpolitik – Hier geht’s um die Bauernfamilien!

Bauernverband fordert und fördert Engagement in Dorf- und Stadtparlamenten

Herrsching (bbv) – Der 16. März 2014 ist ein wichtiges Datum für die Land- und Forstwirtschaft: an diesem Tag finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. „Die Gemeinden, Städte und Landkreise treffen oft weitreichende Entscheidungen für die Bauernfamilien und Grundstückseigentümer vor Ort“, sagte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl beim kommunalpolitischen Forum des Bayerischen Bauernverbandes. Vor den über 50 Teilnehmern und Gästen aus ganz Bayern, die am Montag nach Herrsching gekommen sind, sprach auch Dr. Uwe Brandl, Präsident des bayerischen Gemeindetags.
BBV-Präsident Walter Heidl und Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages, beim kommunalpolitischen Forum in Herrsching (v.l.).
© BBV
„Kommunalpolitiker stellen Bebauungs- und Flächennutzungspläne auf, entscheiden über Bauvorhaben oder legen kommunale Abgaben fest“, sagte Heidl. Deswegen sei es wichtig, dass Bauernfamilien in den kommunalen Gremien angemessen vertreten sind. „Sonst fehlt der berufsständische Sachverstand und der nötige Blickwinkel des bäuerlichen Berufsstands. Wir brauchen Fürsprecher für die Interessen von Bauernfamilien und Grundstückseigentümer, die gleichzeitig auch das Gemeinwohl und das ganze Dorf im Auge behalten“, so Heidl. „Mitmachen, mitentscheiden und mitgestalten – das sind gute Gründe für ein kommunalpolitisches Mandat.“

Anliegenkatalog vorgestellt

Der bayerische Bauernpräsident stellte in Herrsching auch einen Anliegenkatalog der Bauernfamilien und Grundstückseigentümer für die Kommunalwahlen vor. Ein großes Thema sei der drastische Flächenverlust. In den letzten 40 Jahren sind in Bayern über 500.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche verschwunden. „Wir brauchen jetzt unbedingt Anstrengungen, um landwirtschaftliche Flächen wirklich zu schonen“, sagte Heidl. Ein Weg seien neue Lösungen für naturschutzrechtliche Ausgleichsflächen. „Auch produktionsintegrierte Maßnahmen müssen zugelassen werden. So kann die Fläche weiterhin und dauerhaft nachhaltig genutzt werden.“ Im Zusammenhang mit der Energiewende sprach sich Heidl für dezentrale Energiekonzepte aus: „Damit kann regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum geschaffen und eine gewisse Unabhängigkeit erreicht werden.“

Darüber hinaus forderte Heidl, dass es auch weiterhin wirtschaftliche Perspektiven für die Bauernfamilien in den Kommunen geben müsse, insbesondere wenn ein Betrieb investieren will und zum Beispiel einen Stallneubau plant. „Regionale Lebensmittel müssen auch künftig vor Ort und damit in den Gemeinden erzeugt werden können“, sagte Heidl und machte deutlich, dass der bäuerliche Berufstand zu einer guten Zusammenarbeit und Mitarbeit in den Gemeinden, Städten und Landkreisen bereit sei. „Nur miteinander kommen wir voran!“
 

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