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16.12.2014 Pressemitteilung

Partner für den Gewässerschutz

Trinkwasserqualität in Bayern auf hohem Niveau – Bauern leisten wichtigen Beitrag

München (bbv) – Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es in Bayern zahlreiche Kooperationen zwischen Landwirten und den Wasserversorgern. Zusätzlich wirtschaften die Bauern auf rund 600.000 Hektar außerhalb von Wasserschutzgebieten besonders gewässerschonend. Auch wenn sich diese Maßnahmen wegen der langsamen Umsetzungsprozesse im Boden noch nicht flächendeckend auf die Grundwasserqualität auswirken, so zeichnen sich erste Erfolge bei der Trinkwasserqualität ab: „Wie uns Wasserversorger bestätigen, zeigen die zahlreichen freiwilligen Kooperationen zwischen Wasserversorgern und Landwirten zunehmend Wirkung“, sagt Alfred Enderle, Umweltpräsident des Bayerischen Bauernverbandes.
Bayerns Bauern wirtschaften besonders gewässerschonend.
© BBV
In Augsburg sei es beispielsweise gelungen, mit Bewirtschaftungsverträgen die maximalen Nitratgehalte von 23 mg/l im Jahr 1990 auf nur 10 mg/l zu senken, sodass das Wasser jetzt sogar für Säuglingsnahrung geeignet ist. „Wir Landwirte wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass sich die Qualität unserer Grundwasserreserven und unseres Trinkwassers weiter verbessert. Vor allem in Regionen, wo es konkreten Handlungsbedarf gibt, sind wir wichtige Partner für den Gewässerschutz“, sagt Umweltpräsident Enderle. Im August hatte auch der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) das Engagement der Landwirte gewürdigt und sich für eine Ausweitung des kooperativen Gewässerschutzes ausgesprochen.

Heute beschäftigt sich das bayerische Kabinett mit dem Thema. „Wir kommen nur voran, wenn auf Augenhöhe und gemeinsam mit der Wasserwirtschaft kooperative Lösungswege gefunden werden“, sagt Enderle. Gerade mit dem „Greening“ der EU-Agrarpolitik und neuen Möglichkeiten im bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) können aus seiner Sicht noch weitere Verbesserungen auf den Weg gebracht werden. „Zusätzlich müssen aber auch anderen Nähr- und Schadstoffeinträge berücksichtigt und die Verantwortlichen in Sanierungskonzepte eingebunden werden“, fordert Enderle. So weisen nach Informationen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zum Beispiel 16 Prozent der kommunalen Abwasserleitungen und bis zu 80 Prozent des privaten Abwassernetzes Schäden auf.
 

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