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12.12.2014 Pressemitteilung

Grüne wissen nicht was sie wollen

Die Kritik am europäischen Bienenpreis macht Bayerns Bauern betroffen

München (bbv) – „Die Kritik von Bündnis 90/Die Grünen an der Auszeichnung der bayerischen Bauernfamilien mit dem europäischen Bienenpreis „European Bee Award“ liegt völlig daneben“, sagt der Stellvertretende Generalsekretär Georg Wimmer. „Gerade die Grünen fordern seit vielen Jahren mehr Naturschutzmaßnahmen umzusetzen. Wenn freiwillig zusätzliche Leistungen im Naturschutz erbracht werden, ist es wieder nicht Recht.“
Blühende Rahmen bieten einen wertvollen Lebensraum für Bienen, Insekten und Wildtiere.
© BBV
Freiwillig und auf eigene Kosten haben bayerische Bäuerinnen und Bauern auch in diesem Jahr „Blühende Rahmen“ um ihre Felder gesät und damit wertvollen Lebensraum für Bienen, Insekten und andere Wildtiere geschaffen. Für diese Aktion hat der Bayerische Bauernverband am Montag den ersten „European Bee Award“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Blühende Rahmen“, das in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayerischer Imker 2011 ins Leben gerufen wurde. Juryvorsitzender war der Biologe Professor Charles Godfray von der Universität Oxford. Mitglied der Jury war auch der Vorsitzende der Europäischen Berufsimker.
 
„Die Kritik der Grünen an dieser Auszeichnung ist ein Schlag ins Gesicht aller Bauernfamilien und Imker, die sich gemeinsam für die Verbesserung des Lebensraums von Bienen und Wildtiere engagieren“, kritisiert Wimmer. „Was wollen die Grünen überhaupt? Nicht nur, dass sie die landwirtschaftlichen Tierhalter und Ackerbauern diffamieren, nein, nun ist es ihnen auch noch ein Dorn im Auge, wenn die bayerischen Bauern auf einen Teil ihres Ertrages verzichten und durch die Ansaat von Blühstreifen Bienen und Wildtieren, aber auch den Spaziergängern etwas Gutes tun wollen“, so Wimmer.

Im Bayerischen Landtag sowie anderen Gremien forderten die Grünen die Anlage von Blühstreifen und Blühflächen ein. Eine freiwillige Initiative, die von den Landwirten selbst ausgehe, sei offensichtlich nicht gewollt und werde mit Füßen getreten. „Diese Einstellung lässt tief blicken und zeigt, dass es den Grünen nicht darum geht, in der Sache gemeinsam vorwärts zu kommen. Die Grünen werden wieder einmal ihrem Ruf einer Verbotspartei gerecht“, sagt Wimmer.


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