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09.12.2014 Pressemitteilung

Bayerische Bauern gewinnen „European Bee Award“

Projekt „Blühende Rahmen“ und Engagement der Landwirte in Brüssel ausgezeichnet

Brüssel (bbv) – Der Bayerische Bauernverband hat den ersten „European Bee Award“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Blühende Rahmen“, das in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayerischer Imker 2011 ins Leben gerufen wurde. „Bereits zum vierten Mal haben bayerische Bauern in diesem Jahr Blühstreifen am Feldrand angelegt. So sind etwa 500 Kilometer Blühstreifen in ganz Bayern entstanden“, sagte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl bei der Preisverleihung am Montag in Brüssel.
Blumen in Feldern schaffen Lebensraum für Bienen, Insekten und andere Wildtiere.
© BBV
„Ich danke allen Landwirten, die mit den ‚Blühenden Rahmen‘ freiwillig und auf eigene Kosten wertvollen Lebensraum für Bienen, Insekten und andere Wildtiere schaffen.“ Diese bienenfreundliche Wirtschaftsweise und das Engagement der Bauern wurden nun mit dem „European Bee Award“ der „European Landowners Organization“ (ELO) und der „European Agricultural Machinery Association“ (CEMA) ausgezeichnet. Übergeben wurde der Preis zusammen mit dem bayerischen EU-Abgeordneten Albert Deß.

Der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl (l) nimmt den European Bee Award entgegen.
© BBV/Eugen Köhler
Durch die Aussaat von Blühstreifen um Maisfelder und andere Kulturen durch das Gemeinschaftsprojekt „Blühende Rahmen“ nicht nur die Biodiversität in Feld und Flur gestärkt, sondern auch ein positives Signal in der Öffentlichkeit gesetzt. Unterstützt wird das Projekt von der BayWa AG und Saatgutunternehmen BSV-Saaten. Professor Charles Godfray (Universität
Oxford und Vorsitzender der Jury) gratulierte dem Projektteam und übergab die Auszeichnung mit einem Scheck von 5.000 Euro an Bauernpräsident Heidl. Albert Deß bezeichnete die Stiftung des Europäischen Bienenpreises durch ELO und CEMA als „wichtigen Schritt, um die Bemühungen von öffentlichen und privaten Akteuren zu bündeln, um Bienen und Bestäuber in der landwirtschaftlich genutzten Umwelt in Europa zu schützen.“


Hinweis für die Medien:
Wir stellen Ihnen in unserer Mediathek unter Veröffentlichung 2014 die beiden Bilder in Druckqualität zum Download zur Verfügung.


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