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23.09.2013 Pressemitteilung

Bäuerinnen aus Bayern, Südtirol und Tirol für ein gutes Miteinander auf dem Hof

Resolution der Bäuerinnenorganisationen aus Südtirol und Tirol sowie der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband zum Thema „Miteinander auf dem Hof“

Die Bäuerinnenorganisationen aus Südtirol, Tirol und Bayern vertreten rund 200.000 Bäuerinnen und Landfrauen im deutschsprachigen Alpenraum. Die Vertreterinnen dieser Organisationen haben sich vom 19. bis 21. September 2013 zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch in Herrsching am Ammersee/Bayern getroffen. Auf Grundlage der Impulsreferate und Diskussionen zum Thema „Vom Miteinander auf dem Hof“ wurden folgende thematische Schwerpunkte erarbeitet.
Resolution der Bäuerinnenorganisationen aus Südtirol und Tirol sowie der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband zum Thema „Miteinander auf dem Hof“.
© BBV
Die drei Landfrauenorganisationen sehen ein gutes Miteinander auf dem Hof als zentrale Basis für ein gelingendes Familienleben, für Lebensqualität und als entscheidenden Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg des landwirtschaftlichen Betriebes. Die Landwirtschaft unterliegt einem großen Wandel und steht in folgenden Spannungsfeldern: Netzwerker und Einzelkämpfer, Selbstverwirklichung und Unterordnung, Innovation und Tradition. Es ist entscheidend wie die Betriebe hiermit zukünftig umgehen werden: vom Nebeneinander über ein Miteinander zu einem Füreinander.
 
Im Rahmen des Treffens wurden folgende Punkte für ein gutes Miteinander auf dem Hof erarbeitet:
  • Die Basis ist Kommunikationsbereitschaft von allen Seiten. Das bedeutet bereit zu sein zum Zuhören, zum Verstehen und zum Reden wollen.
  • Das Zusammenleben sollte geprägt sein von Wertschätzung, Anerkennung des Geleisteten aber auch von Offenheit für Neues. Treffen zwei Familiensysteme aufeinander (Einheirat), ist dies besonders wichtig.
  • Partnerschaft leben bedeutet nicht nur auf dem Hof mitarbeiten, sondern auch mitentscheiden. Vertrauen und Respekt sind Voraussetzung für ein gutes Miteinander von Mann und Frau.
  • Das Zusammenleben mehrerer Generationen auf dem Hof gelingt dann, wenn es bestimmt ist vom achtsamen Miteinander. Die Mithilfe der älteren Generation ist keineswegs selbstverständlich. Idealerweise sollte die ältere Generation der jüngeren  den Rücken stärken.
  • Die Generationen sollten sich ausreichend auf die Hofübergabe vorbereiten. Neben Information spielt auch die emotionale Vorbereitung eine große Rolle. Berücksichtigt werden sollen der Hofübergeber, der Hofübernehmer und die weichenden Erben. Dabei muss die Zukunft des Hofes im Mittelpunkt stehen.
Die Bäuerinnen- und Landfrauenorganisationen in Südtirol, Tirol und Bayern bieten für ein gelingendes Miteinander auf dem Hof unterstützende Informations-, Bildungs- und soziale Beratungsangebote.

Für die Bäuerinnenorganisationen:
Hiltraud Neuhauser Erschbamer, Landesbäuerin Südtirol
Resi Schiffmann, Landesbäuerin Tirol
Anneliese Göller, Landesbäuerin Bayern

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