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04.11.2014 Pressemitteilung

Landesbäuerin: Familienbetrieb ist bäuerliches Erfolgsmodell

Landesausschuss der Landfrauen tagte in Herrsching

München (bbv) – Im UN-Jahr der bäuerlichen Landwirtschaft bekennen sich die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband zur familienbetriebenen Landwirtschaft. „Familienbetriebe sind das bäuerliche Erfolgsmodell. Sie liefern qualitativ hochwertige Lebensmittel und sorgen für eine intakte Kulturlandschaft sowie gute Strukturen auf dem Land“, sagte Landesbäuerin Anneliese Göller heute vor rund 90 Bäuerinnen beim Landesausschuss in Herrsching.
Landesbäuerin Anneliese Göller: Bäuerliche Familienbetriebe haben nur Zukunft, wenn wir unter den politischen Rahmenbedingungen erfolgreich wirtschaften können - wenn sich Aufwand und Nutzen die Waage halten.
© BBV
Vor dem höchsten ehrenamtlichen Gremium der Landfrauen verwies die Landesbäuerin zugleich auf die zahlreichen politischen und bürokratischen Hürden, denen Familienbetriebe heute gegenüber stehen. „Die Landwirtschaft muss zunehmend mit mehr Kontrollen und Dokumentationspflichten, Verschärfungen im Umwelt- und Tierhaltungsbereich und größerem Verwaltungsaufwand zurecht kommen. Familienbetriebe sind flexibel und können sich schnell auf neue Gegebenheiten einstellen – aber es gibt auch Grenzen“, mahnte die Landesbäuerin. „Wenn die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern Zukunft haben soll, müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen, damit wir Bauern nicht unter der Last zusammenbrechen.“
 
Insbesondere den Bäuerinnen komme große Bedeutung bei der Zukunft der familienbetriebenen Landwirtschaft zu. Sie seien das Herz der Familie und auf dem Hof, trügen Verantwortung im landwirtschaftlichen Unternehmerhaushalt und seien Bindeglied zwischen den Generationen. Nichtsdestotrotz betonte die Landesbäuerin: „Ein erfolgreicher bäuerlicher Familienbetrieb braucht alle Familienmitglieder – Frau und Mann, Kinder und Kindeskinder, Eltern und Großeltern.“ 

In der Diskussionsrunde mit Vertretern von Landwirtschaft, Handel und Verbraucher ging es unter anderem um die Frage, was den bäuerlichen Familienbetrieb auszeichnet. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Familie die unternehmerische Verantwortung und damit auch das unternehmerische Risiko trägt – dies sei das Hauptmerkmal bäuerlicher Familienbetriebe. „Unsere Betriebe haben Vergangenheit und Zukunft“, sagte Junglandwirtin Caroline Brielmair. Einigkeit bestand bei den Diskutanten darin, dass der bäuerliche Familienbetrieb auch in Zukunft unverzichtbar sei.

Am Vormittag hatte Landesbäuerin Anneliese Göller den Rechenschaftsbericht vor dem obersten Gremium der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband abgelegt. Die Landesbäuerin würdigte die engagierte Arbeit der Kreis- und Bezirksverbände und wies auf die Erfolge in der politischen Interessenvertretung hin. Sie lieferte einen Überblick der geleisteten Arbeit in den Gremien, der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, der Erwachsenenbildung, im Erzeuger-Verbraucher-Dialog, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie ging auf weitere Aktivitäten ein.
 
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