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02.08.2013 Pressemitteilung

Waldbesitzer gestärkt

Bekenntnis zu nachhaltiger Forstwirtschaft auf ganzer Fläche

München (bbv) – Den vielfältigen Ansprüchen an den Wald können wir nur mit einer multifunktionalen, nachhaltigen und leistungsfähigen Forstwirtschaft auf der gesamten Fläche gerecht werden. Die Forstzusammenschlüsse sind zu unterstützen, um durch ihre fachkundige Arbeit die Strukturnachteile im Privatwald auszugleichen. Die Beratung der Waldbesitzer durch die Forstverwaltung soll auch in Zukunft sichergestellt werden.
Unterzeichneten den Waldpakt in Gaibach: vorne v.l.: Ministerpräsident Horst Seehofer und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sowie (hinten v. l.) BBV-Präsident Walter Heidl und Sepp Spann, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes.
© BLW Kellerer / BBV
Heute haben in Gaibach/Ufr. die Bayerische Staatsregierung mit den Vertretern der Waldbesitzer, dem Bayerischen Bauernverband (BBV) und Bayerischen Waldbesitzerverband, mit der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Stärkung der Forstwirtschaft und des ländlichen Raums – Forstwirtschaft 2020“ („Waldpakt“) wichtige politische Weichenstellungen für die Zukunft getroffen. Damit geht Bayern bundesweit einen eigenen Weg.
 
„Wir brauchen eine Forstpolitik, welche die bestmögliche Unterstützung unserer 700.000
Waldbesitzer bei der nachhaltigen Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder in den Mittelpunkt stellt und nicht eine willkürliche Flächenstilllegungs- und Bevormundungspolitik“, betont der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl. Waldbesitzer und Forstzusammenschlüsse seien bereit, auch in Zukunft Leistungsträger zu sein. Dies könne jedoch nur bei gesicherten Eigentumsrechten, zu denen auch die größtmögliche Bewirtschaftungsfreiheit zähle, gelingen.
 
Vor über 1.000 Waldbesitzern und zahlreichen Vertretern der Politik dankten Heidl und der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, Sepp Spann, dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer für sein klares Bekenntnis beim Großen Bayerischen Waldtag zu dem Prinzip „Schützen durch Nützen“. Dies sei keinesfalls selbstverständlich, wenn man an dieser Stelle die Position der Bundesregierung oder anderer Bundesländer betrachtet.
 
Mit der Stärkung der Forstzusammenschlüsse hilft die Bayerische Staatsregierung zudem, die äußerst aufwändige Betreuung der vielen Kleinwaldbesitzer zu verbessern und auszubauen.
 
Die Waldbesitzer bekennen sich zur verantwortungsvollen nachhaltigen Forstwirtschaft. Sie leben den Generationenvertrag aus tiefster Überzeugung. Die Naturnähe der Wälder ist das Ergebnis verantwortungsvollen Wirtschaftens. Der Wald und sein Holz geben zudem über 200.000 Menschen einen Arbeitsplatz und sind damit ein Lebensquell der Gemeinden vor allem im ländlichen Raum.
 
Den Wortlaut des Waldpaktes, das Grußwort von Präsident Walter Heidl sowie ein Pressefoto finden Sie hier.

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