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03.09.2014 Pressemitteilung

Beste Qualität braucht ausreichende Düngung!

Agrarministerkonferenz: Bauern sind auf praxistaugliche Düngeverordnung angewiesen

München (bbv) – Am Donnerstag und Freitag kommen die Landwirtschaftsminister der Länder und das Bundeslandwirtschaftsministerium zur Agrarministerkonferenz in Potsdam zusammen. Insgesamt stehen 37 Punkte auf der Tagesordnung. Einer der entscheidenden Punkte für die bayerischen Landwirte: die Novelle der Düngeverordnung.
© BBV
„Auf bayerischen Feldern wachsen hochwertiger Brotweizen, Braugerste für weltweit einzigartiges Bier, gesundes Gemüse und saftiges Grün für die Milchprodukte aus dem Freistaat“, sagt Heidl. „Diese hohe Qualität ist nur möglich, weil wir Bauern Nährstoffkreisläufe mit organischem Dünger schließen können und Pflanzen so bedarfs- und standortgerecht versorgen.“ Doch genau diese Kreislaufwirtschaft wird durch überzogene Forderungen der EU zur Umsetzung der Nitratrichtlinie im Rahmen der Düngeverordnung gefährdet. Bauernpräsident Heidl hat den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und seine Ministerkollegen aufgefordert, „die überzogenen Forderungen zurückzuweisen“. „Nur so ist auch künftig eine bestmögliche Nährstoffversorgung der Pflanzen möglich!“ Deshalb müssten vor allem bei den Kernsperrfristen, der Derogation, der Düngung im Herbst und auf gefrorenen Böden, den Auflagen bei Hangneigung und Abständen, der Ausbringtechnik und den Dokumentationspflichten dringend passende Regelungen gefunden werden.
 
Auf der Agrarministerkonferenz in Potsdam wird am Donnerstag und Freitag außerdem über eine Vielzahl von entscheidenden Fragen für die bayerischen Landwirte beraten. Auf der Tagesordnung stehen insgesamt 37 Punkte – von der EU-Ökoverordnung über die Tierhaltung und den Breitbandausbau bis zu den Handelssanktionen Russlands. „Die Familienbetriebe brauchen praxistaugliche Vorgaben“, sagt Heidl. „Doch im Moment prasseln ständig Pläne für neue Vorschriften und Dokumentationspflichten auf uns ein. Bei all den Regulierungen und Kontrollen von A wie Arzneimittelgesetz bis Z wie wie Zuchtsauen-Gruppenhaltung bleiben in vielen Fällen die Praxistauglichkeit und die Verhältnismäßigkeit auf der Strecke.“ Betroffen von der oft politisch oder medial getriebenen Entwicklung seien auch und gerade die bayerischen Strukturen. „Entscheidend ist deshalb, dass Weiterentwicklungen leistbar, wissenschaftlich untermauert, praxisgerecht und vor allem finanziell machbar sind“, fordert Heidl.

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