Termine und Seminare
Dienstag 22. Mai 2018
| Garmisch-Partenkirchen
1-Tageslehrfahrt nach Garmisch-Partenkirchen
 [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Ansbach | Ansbach
Hofgarten Ansbach-ein barockes Juwel
Der Besucher wird über die 500-jährige [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Bamberg | Bamberg
Genießen mit heimischen Spargel - Kochkurs
Rund um den heimischen Spargel werden neben den [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
27.06.2013 Pressemitteilung

BBV-Milchpräsident: „EU-Finanzrahmen wichtig für die Milchbauern“

Bauernverband und seine Milcherzeuger richten klare Forderungen an Brüssel

München (bbv) – „Der Finanzrahmen für die GAP 2014 bis 2020 hat maßgebenden Einfluss auf die Einkommen unserer Milchbauern!“ Mit dieser Feststellung kritisiert Günther Felßner als bayerischer Milchpräsident den fortwährenden Streit zwischen EU-Parlament und dem irischen Ratsvorsitz. Der Bayerische Bauernverband erwartet für seine Milchbauern statt weiteren Querelen eine breite Allianz von Rat, Kommission und Parlament zur Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft in Bayern.
Der BBV und seine Milcherzeuger richten klare Forderungen an Brüssel.
© BBV

Milchbauern und verantwortliche Milcherzeugergremien haben sich frühzeitig mit der anstehenden Reform am Milchmarkt auseinandergesetzt und konstruktive Vorschläge unterbreitet. „So konnten wir die Weichen für die Zeit nach dem Ende der Quotenregelung im Jahr 2015 stellen“, sagt Felßner. Zentrale Maßnahmen seien dabei die verbindliche Bündelung von Milchmengen über Milcherzeugergemeinschaften und die Weiterentwicklung der Molkereigenossenschaften. Daneben ist bei schwierigen Marktstörungen ein wirksames und praktikables Sicherheitsnetz auf angemessenem Preisniveau vorzusehen.
 
Daneben sind und bleiben die Direktzahlungen der EU ein zentrales Instrument im internationalen Wettbewerb. Derzeit sichern diese Zahlungen den bayerischen Milchbauern umgerechnet 11 Cent/Liter Milch. „Darauf können wir bei unseren bayerischen Strukturen nicht verzichten, weshalb wir auf eine solide Finanzausstattung größtes Augenmerk werfen werden“, so der Milchpräsident zu den bevorstehenden Entscheidungen auf EU-Ebene.
„Mit Blick auf die Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik und die gemeinsame Marktordnung ist bisher vom vom Berufsverband eingeschlagene Weg hin zur Markt- und Wettbewerbsorientierung flankiert von einem verläßlichen System der Ausgleichszahlungen für unsere erhöhte Auflagen gegenüber dem Weltmarkt der richtige und erfolgversprechende Ansatz“, zeigt sich Felßner überzeugt. Dieser Weg wird auch von der Bundesregierung und von Bundesministerin Ilse Aigner unterstützt.
 
Trotz der positiven Trends und Perspektiven auf dem Milchmarkt seien Krisen in diesem Marktbereich leider auch künftig nicht auszuschließen. Deshalb haben die Milcherzeugergremien des Bayerischen Bauernverbandes gegenüber der EU-Kommission wirksame Maßnahmen vorgeschlagen. Diese Maßnahmen wurden auch beim Runden Tisch des bayerischen Landwirtschaftsministeriums eingebracht und waren für alle dort Beteiligten konsensfähig. „Im Bedarfsfall sind nach wie vor die Intervention und die private Lagerhaltung geeignete Maßnahmen“, sagt Felßner. Ergänzend dazu eröffne die aktuell  diskutierte gemeinsame Marktordnung auch die Möglichkeit wenn nötig marktkonforme Stützungsmaßnahmen zu ergreifen. „Ein dauerhafter Eingriff in den Milchmarkt oder ein von oben festgesetzter Milchpreis ist weder zielführend noch praktikabel!“, sagt Felßner. Trotzdem dürfe man sich auch neuen Gedanken nicht verschließen: „Die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage wäre dabei nur eines von mehreren geeignten Instrumenten, um der zunehmenden Volatilität auf den Märkten und den schwankenden Preisen zu begegnen. Bei Veranstaltungen und Diskussion in ganz Bayern habe ich erlebt, dass der marktwirtschaftliche Ansatz und die von uns vorgeschlagenen Instrumente die breite Zustimmung der bayerischen Milchbauern erhält“, so Felßner.

Thematisch ähnliche Artikel:
Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""