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14.09.2012 Pressemitteilung

ZLF-Geschichte erleben:

Kulturhistorische Ausstellung im Bier - und Oktoberfestmuseum München anlässlich des 125. Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfestes

München (bbv) – Das Münchner Bier - und Oktoberfestmuseum und der Bayerische Bauernverband nehmen das Jubiläum des 125. Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfestes zum Anlass einer kulturhistorischen Ausstellung. Am 14. September wird sie eröffnet.
Sie präsentieren den Katalog zur Ausstellung: Dr. Brigitte Huber, Münchner Stadtarchiv, Kurator Raimund Beck und ZLF-Ausstellungsleiter Georg Wimmer.
© BBV
„Die Sammlung dokumentiert die Anfänge des Landwirtschaftsfestes im 19. Jahrhundert mit historischen Bild- und Textzeugnissen, stellt die bedeutenden Personen und Institutionen wie den Landwirtschaftlichen Verein sowie den Bayerischen Bauernverband  als Veranstalter nach dem Zweiten Weltkrieg vor“, betont Georg Wimmer, stellvertretender Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes und Ausstellungsleiter des ZLF.
 
„Die Präsentation macht die zentrale Bedeutung des Landwirtschaftsfestes für den kontinuierlichen Bestand des Münchner Oktoberfestes deutlich und beleuchtet im Rahmen der Festgeschichte den Wandel Bayerns vom rückständigen Agrarstaat zum modernen Industriestandort“, sagt Lukas Bulka, Leiter des Bier- und Oktoberfestmuseums Münchens.
 
Zur Schau gestellt werden beispielsweise Flugblätter, Fotografien, aber auch Urkunden, Fahnen und  Medaillen im Rahmen von Züchterwettbewerben oder Pferderennen, die Teilnehmer, Sammler oder ZLF-Fans im Laufe von fast 200 Jahren aufbewahrt haben. Dazu hatte der Bayerische Bauernverband auch einen Aufruf in der Öffentlichkeit gestartet. Ältestes Exponat ist ein Programmheft anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Maximilian mit Marie, der Prinzessin von Preußen im Jahr 1842.
 
Zusammengetragen hat die Sammlung Kurator und Kulturwissenschaftler Raimund Beck. „Ich bin in vielen Archiven fündig geworden, unter anderem beim Münchner Stadtmuseum sowie beim Stadt- und Staatsarchiv. Auch der Bayerische Bauernverband selbst hat die Schatztruhe geöffnet. Wir haben echte Raritäten gefunden“, so Beck.
 
Wie der Blick in die Geschichte verrät, sind das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest und das Münchner Oktoberfest untrennbar miteinander verbunden:  Nach dem Ende der Hochzeitsfeierlichkeiten für den bayerischen Kronprinzen Ludwig und seine Gemahlin Therese von Sachsen-Hildburghausen im Oktober 1810 erhob sich bald der Wunsch, das glanzvolle Fest vor den Toren der Stadt München in einem jährlichen Turnus zu wiederholen.
 
Es war schließlich der „Landwirthschaftliche Verein“, kurz zuvor gegründet, dem vom Königshaus der Auftrag zur Ausgestaltung und Durchführung des neuen „National-Festes“ im Jahre 1811 erteilt wurde. Neben dem populären Pferderennen am ersten Tag kam am darauf folgenden Tag ein neuer, zweiter  Programmpunkt hinzu. Er sollte „der Ausstellung der Viehzucht gewidmet“ sein.
Zu dieser Zeit waren die Ausstellung und Prämierung reinrassiger bayerischer Nutztiere vor einer großen interessierten Öffentlichkeit ein Novum. Um das neue Fest samt Viehmarkt (mit 1206 Tieren) aufzuwerten und ihm den so wichtigen nationalen Anstrich zu geben, fand die Übergabe der Preisfahnen durch den Minister Graf von Montgelas in Anwesenheit von König Max I. Joseph statt.
 
Aus dieser Doppelveranstaltung von Volksbildung und Vergnügen entstand jenes Fest, das heute als Oktoberfest weltberühmt ist, in seinem historischen Kern aber dem Zentral-Landwirtschaftsfest entspringt.


Ausstellung: 125. Bayerisches Zentral-Landwirtschaftsfest
vom 14.09. bis 31.12.2012 im
Bier- und Oktoberfestmuseum München
Sterneckerstraße 2, 80331 München
Dienstag bis Samstag
13:00 bis 19:00 Uhr

Während des Oktoberfestes (22.09. bis 07.10.2012) ist die Ausstellung täglich geöffnet .

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