Termine und Seminare
Donnerstag 24. Mai 2018
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Gutenstetten
Ortsbäuerinnen-Stammtisch mit Kreisbäuerin Renate Ixmeier und Stv. Kreisbäuerin Petra Vicedom
Rückblick auf die abgelaufene Landfrauen- und [weiter...]
Donnerstag 24. Mai 2018
Schmalkalden-Meiningen | Schmalkalden
Tageslehrfahrt in die Nougat-Stadt Schmalkalden
 [weiter...]
Donnerstag 24. Mai 2018
Traunstein | Trostberg
Maiandacht
Die Maiandacht ist eine Andacht in der [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
09.09.2015 Pressemitteilung

„Diese Schweinepreise sind zum Davonlaufen“

Beim DBV-Veredlungstag in Essenbach steht die Sorge um die Zukunftsperspektive der Schweinehalter im Mittelpunkt

Essenbach (bbv) - „Wo liegt die Zukunftsperspektive für die Schweinehaltung in Deutschland?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des DBV-Veredlungstags heute in Essenbach bei Landshut, an dem rund 500 Schweinehalter und Branchenvertreter aus ganz Deutschland teilnahmen. Das prägende Thema der Fachveranstaltung war die miserable Preissituation bei Schweinefleisch und Ferkeln sowie die hohen und stetig steigenden gesellschaftlichen Anforderungen an die Schweinehaltung.
Diskutierten beim DBV-Veredlungstag Walter Heidl BBV-Präsident, Johannes Röring DBV-Fachausschuss Schweinefleisch und Joachim Rukwied, DBV-Präsident.
Schon seit einiger Zeit sind die Schweinepreise im Keller, und besonders die Ferkelerzeuger schreiben tiefrote Zahlen. „Diese Preise sind zum Davonlaufen und bedrohen die Existenz von vielen Bauernfamilien,“ sagte BBV-Präsident Walter Heidl bei der Pressekonferenz. In Bayern halten derzeit rund 5.000 Betriebe Mastschweine und rund 3.000 Betriebe Zuchtsauen. Die Tierhaltung ist eine tragende Säule der bayerischen Landwirtschaft. DBV-Präsident Joachim Rukwied und BBV-Präsident Heidl forderten daher gerade auch für die Schweinehalter konkrete Unterstützung von der Politik durch Maßnahmen wie die Aufstockung des Bundeszuschusses zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung, die frühzeitige Auszahlung der Direktzahlungen sowie mehr Anstrengungen, Exportmärkte zu erschließen und auszubauen.

Das Spannungsfeld aus gesellschaftlichen Anforderungen und ökonomischen Herausforderungen stand im Mittelpunkt der Vorträge von Mag. Christian Dürnberger zum Thema „Tierhaltung und Ethik“ und von TUM-Professor Johannes Sauer zu „Tierhaltung und Markt“. Ergänzt wurde dies von den Erläuterungen des Vorsitzenden des Kompetenzkreises Tierwohl beim Bundeslandwirtschaftsministerium Gert Lindemann zur Strategie des Bundesministeriums zur Tierhaltung. Anschließend diskutierten BBV-Präsident Walter Heidl, der Vorsitzende des DBV-Ausschusses für Schweinefleisch Johannes Röring, und Jutta Jaksche vom Bundesverband der Verbraucherzentralen mit den Referenten über die Situation und Zukunftsperspektive der Schweinehaltung in Deutschland in diesem Spannungsfeld. BBV-Präsident Heidl mahnte, Überlegungen für Veränderungen stets zu Ende zu denken. Heidl: „Gerade neue gesetzliche Auflagen und Anforderungen werden den Strukturwandel massiv anheizen. Kleinere und mittlere Betriebe werden als erste das Handtuch werfen und aus der Tierhaltung aussteigen.“ Für Süddeutschland und Bayern sei das beunruhigend, denn die Schweinehaltung sei hier kleiner strukturiert als in anderen Bundesländern.
 

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""