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01.07.2014 Pressemitteilung

Bekenntnis zu bäuerlichen Familienbetrieben

Bauernpräsident unterstützt Brunners bayerischen Weg der Agrarpolitik

München (bbv) – Heute hat der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner dem Bayerischen Landtag seine Regierungserklärung „Vielfalt erhalten. Zukunft gestalten“ zum bayerischen Weg in der Land- und Forstwirtschaft vorgestellt. „Die sachorientierte Fortentwicklung der bayerischen Agrarpolitik war und ist Erfolgsgrundlage für die bayerischen Familienbetriebe“, sagt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl. „Familienbetriebe sind Erfolgs- und Zukunftsmodell nachhaltiger Landwirtschaft weltweit. Die Regierungserklärung von Minister Brunner ist ein Bekenntnis zu der ganzen Vielfalt in der bayerischen Landwirtschaft – vom Ackerbauern bis zum Ziegenhalter.“
Bayerische Kulturlandschaft in Nordschwaben.
© BBV
Derzeit gibt es mehr als 110.000 Familienbetriebe in Bayern, jeder dritte deutsche Bauernhof steht im Freistaat. „Bauernfamilien handeln und denken generationenübergreifend. Deshalb ist auch im Kern des bayerischen Weges der Agrarpolitik eine Kontinuität für das Nebeneinander der vielfältigen Betriebsverhältnisse auf Bayerns Bauernhöfen entscheidend“, sagt Heidl. So steht Bayern mit Blick auf den Strukturwandel im europaweiten Vergleich gut da, der Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe ist gering und liegt derzeit bei knapp über einem Prozent.
 
Ein wichtiges Signal für die bayerischen Landwirte für die kommenden Jahre ist ein besonderer Zuschlag bei den Direktzahlungen, den Landwirtschaftsminister Brunner bei der nationalen Umsetzung der EU-Agrarreform vorangebracht hat und der gerade bäuerliche Familienbetriebe stärkt: künftig werden für die ersten 30 Hektar eines jeden Betriebes 50 Euro je Hektar mehr und für weitere 16 Hektar 30 Euro mehr gezahlt. „Diese Regelung kommt besonders den bayerischen Bauern zugute“, sagt Heidl. „Der Bauernverband hat sich bundesweit dafür stark gemacht.“
 
Erfreulich ist für Bauernpräsident Heidl, dass die bayerische Staatsregierung das Vermarktungspotenzial für landwirtschaftliche Qualitätserzeugnisse mit bayerischer Herkunft noch besser nutzen will. „Die Marke Bayern hat bei Milch, Fleisch, Getreide und Sonderkulturen einen hohen Stellenwert, den es zu nutzen gilt“, sagt Heidl. Ausdrücklich unterstützt der Bauernverband deshalb Helmut Brunner auch bei seinem Plan, eine spezielle Herkunftskennzeichnung für bayerische Ökoprodukte voranzubringen. „Das nutzt unseren heimischen Biobauern besonders“, sagt Heidl. „Denn die Verbindung Bio und Regionalität ermöglicht eine spezielle Exklusivität für bayerische Ökoprodukte.“

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