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31.05.2013 Pressemitteilung

Land- und Forstwirtschaft gestaltet Zukunft!

Bayerischer Bauernverband zum Weltbauerntag am 1. Juni 2013

München (bbv) – Bayerische Bauern bewirtschaften rund 3,1 Millionen Hektar Land. Zusammen mit forstwirtschaftlichen Flächen sind das 84,5 Prozent der Fläche des Freistaats. „Bayern ist ein landwirtschaftlich geprägtes Land“, sagt Hans Müller, BBV-Generalsekretär vor dem Weltbauerntag der UNESCO am 1. Juni. „Die bayerische Land- und Forstwirtschaft ist eine Schlüsselbranche wenn es um die Herausforderungen unserer Zeit geht.“
„Bayern ist ein landwirtschaftlich geprägtes Land“, sagt Hans Müller, BBV-Generalsekretär vor dem Weltbauerntag der UNESCO am 1. Juni.
© BBV
Die Landwirte übernehmen in unserer Gesellschaft immer vielfältigere und wichtigere Aufgaben: „Wir erzeugen hochwertige, bezahlbare Lebensmittel und können damit die gesamte Bevölkerung versorgen“, sagt Müller. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Neben Lebensmitteln erzeugen bayerischen Bauernfamilien heute auch Energie und sind für den Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft verantwortlich. „Mit Traditionsbewusstsein und innovativen Konzepten helfen wir eine erfolgreiche und lebenswerte Zukunft zu gestalten“, sagt Müller. Ein wichtige Unterstützung sei dabei eine praxistaugliche und solide EU-Agrarpolitik dar.
  • Über 760.000 Menschen sind in der Land- und Forstwirtschaft Bayerns einschließlich des vor- und nachgelagerten Bereichs tätig.
  • Dies entspricht jedem 7. Arbeitsplatz. Für das Jahr 2013 haben in Bayern 111.600 Landwirte einen Mehrfachantrag gestellt.
  • Aktuell gibt es in Bayern rund 97.900 Betriebe ab fünf Hektar. Diese Betriebe bewirtschaften durchschnittlich eine Fläche von 32,1 Hektar.
  • Damit steht bundesweit jeder dritte Bauernhof und fast jeder zweite Milchviehbetrieb in Bayern.
  • Etwa die Hälfte der Betriebe wird im Haupterwerb geführt, die andere Hälfte im Nebenerwerb.
  • Zwei Drittel der Betriebe setzen auf mindestens ein weiteres Einkommensstandbein wie Forstwirtschaft, Energieerzeugung oder Tourismus.
„Dabei entwickelt sich die Land- und Forstwirtschaft in Bayern beständig weiter“, sagt Müller. „Gemeinsam mit Wissenschaft und Gesellschaft arbeiten wir jeden Tag daran noch besser zu werden – auch im Bereich Umwelt, Klimaschutz und der Tierhaltung.“ Gleichzeitig sei die Land- und Forstwirtschaft darauf angewiesen, dass ihre besondere Bedeutung von Politik, Mitbürgern und Medien gewürdigt sowie sachlich und fair diskutiert werde. „Für Bauern ist auch überlebenswichtig, dass Weiterentwicklungen praxistauglich sind und ihre dauerhafte, wirtschafliche Tragfähigkeit überprüft wird“, so Müller
 

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