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14.05.2013 Pressemitteilung

Mit der Landwirtschaft auf Tuchfühlung

Projekt „Landfrauen machen Schule“ geht ins elfte Jahr

München (bbv) – Woher kommen Milch, Haferflocken oder das Schnitzel? Im Rahmen von „Landfrauen machen Schule“ geben die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband Antworten auf diese Fragen. Mit dem Besuch der Viertklässler der Ludwig-Simmet-Angerer Grundschule in Erding auf dem Hof der Familie Lohmeier in Unterthalham, Landkreis Erding, ging das Projekt heute in die elfte Runde.
Neben den Kindern auf dem Bild: Holger Stromberg, Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft (hinten links), Anton Lohmeier, Junior vom Hof in Unterthalham (Mitte) und Landesbäuerin Anneliese Göller.
© BBV-A.Bach
„Welches Kind kennt heute noch landwirtschaftliche Urprodukte, weiß, wann und wie heimische Produkte wachsen und geerntet oder Tiere gehalten werden? Um diese Lücke zu schließen, unterstützen wir Landfrauen die Bildungsarbeit der Lehrkräfte“, betont Landesbäuerin Anneliese Göller.

Das Projekt „Landfrauen machen Schule“ vermittelt, wie Grundnahrungsmittel erzeugt werden und welche Bedeutung sie für eine gesunde Ernährung haben. Auf dem Bauernhof selbst können die Kinder miterleben, wie Lebensmittel entstehen. In der Schule geht es darum, was aus regionalen Produkten gemacht werden kann: hier wird geschält, gekocht und gerührt. „Wir zeigen, woher das Essen auf unserem Teller kommt und wie gesundes Essen einen selbst fit macht. Ohne grundlegende Kenntnisse ist der Weg zu einer abwechslungsreichen Ernährung meist nicht möglich. Hier gibt es auch in Zukunft viel zu tun“, so die Landesbäuerin.

Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Holger Stromberg übernommen, Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft und europaweit agierender Unternehmer im Event- und Consultingbereich. Als Feinschmecker weiß er den Wert guter Lebensmittel zu schätzen. „Mir ist es wichtig, Kindern zu zeigen, woher unser Essen kommt, wie die Nahrungsmittelkette zusammenhängt. Je mehr sie darüber wissen, umso respektvoller und bewusster gehen sie mit Lebensmitteln, mit diesen Geschenken aus der Natur um“, sagt Holger Stromberg. „Ich selbst sehe mich als Botschafter für gesunde, ausgewogene und vor allem genussvolle Ernährung sehe, ohne belehrend sein zu wollen und plädiere darum auch für Ernährungslehre als fester Bestandteil der Lehrpläne an den Schulen. Denn wir leben in einer Zeit, in der das Wissen über Nahrungsmittel und gesunde Ernährung nicht mehr ausreichend in den Familien weitergegeben wird.“

Ein Großteil der Erdinder Grundschüler ging mit der heutigen Auftaktveranstaltung erstmals auf Tuchfühlung mit der Landwirtschaft. Unter dem Motto „Nur Geduld – aus Gras wird Milch!“ konnten die Kinder auf dem Hof Kühe füttern, Kälber streicheln und sich beim Melken versuchen. Außerdem lernten sie, welches Futter eine Kuh täglich braucht, um Milch zu geben. Damit die kleinen Hofbesucher einige Anregungen bekommen, was man aus Grundnahrungsmitteln alles herstellen kann, übergab Landesbäuerin Göller jedem von ihnen ein kindgerechtes Rezeptbuch.

Das Projekt „Landfrauen machen Schule“ wird in diesem Jahr an 49 bayerischen Grundschulen in 43 Landkreisen umgesetzt, es sind 234 Klassen beteiligt. Damit erreichen die Landfrauen rund 5.500 Grundschüler. Bislang haben in Bayern mehr als 50.000 Grundschüler am Projekt teilgenommen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fördert das Projekt, Aktionsträger ist das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes.

Das Bild zum Download finden Sie hier.
 

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