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02.05.2013 Pressemitteilung

Sortenvielfalt heißt Artenvielfalt!

EU-Saatgutverordnung muss freien Handel von alten Sorten auch weiterhin ermöglichen

München (bbv) – Derzeit überarbeitet die EU-Kommission die Saatgutverordnung. Die für kommenden Montag erwartete Vorstellung des Entwurfes sorgt bereits jetzt für Aufregung. Befürchtet wird, dass die Europäische Union die Verwendung und den Zugang zu Saatgut einschränken könnte. „Die Landwirtschaft braucht auch künftig ein genetisch reichhaltiges Angebot an Saatgut. Der Zugang zum Saatgut muss für uns Landwirte möglich sein“, fordert Hermann Greif, Vorsitzender des Landesfachausschusses für pflanzliche Erzeugung und Vermarktung im Bayerischen Bauernverband.
Die EU-Saatgutverordnung muss freien Handel von alten Sorten auch weiterhin ermöglichen.
© BBV
Das Saatgutrecht in Deutschland sieht derzeit Ausnahmen von den strengen Regeln für alte Landsorten und Erhaltungssorten vor. So kann der Handel mit Kleinmegen frei erfolgen. „Auch das überarbeitete Saatgutverkehrsrecht darf diese Regelung nicht gefährden!“, fordert Greif. Ansonsten könnten traditionelle Land- und Erhaltungssorten gegenüber kommerziell gezüchteten Sorten benachteiligt werden und ihr Verkauf nicht mehr möglich sein. „Die Sortenvielfalt sichert Artenvielfalt“, sagt Greif. „Wir Landwirte wollen nicht auf das große Potenzial natürlicher Resistenzen verzichten. Der Handel mit alten Sorten muss deshalb auch künftig möglich sein!“ Nur so könnten Landwirte die nötige ackerbauliche Entscheidung treffen und Sorten anbauen, die für die naturräumlichen Begebenheiten geeignet sind. „Großkonzerne dürfen keine einseitige Machtposition erlangen“, sagt Greif. Grundsätzlich lehnt der Bayerische Bauernverband Patente auf Pflanzen und Tiere ab.

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