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03.06.2016 Pressemitteilung

„Problemen auf den Höfen ins Gesicht sehen“

Vor Seehofers Landwirtschaftsgipfel fordert Heidl klares Bekenntnis zu Bayerns Bauern

München (bbv) – Seit Monaten sind die Preise für Milch, Schweine, Fleisch und Getreide viel zu niedrig. Viele bayerische Bauernfamilien bangen um die Zukunft ihres Betriebes. Um Wege aus der Krise zu finden und den Bäuerinnen und Bauern zu helfen, findet auf Initiative des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) am kommenden Montag ein Landwirtschaftsgipfel in der Staatskanzlei statt.
Bauernpräsident Walter Heidl fordert beim Landwirtschaftsgipfel ein klares Bekenntnis zu den bäuerlichen Familienbetrieben in Bayern.
© BBV
Neben den angekündigten schnellen Hilfsmaßnahmen sind aus Sicht des Bayerischen Bauernverbandes jetzt spürbare Entlastungen nötig – sowohl im steuerlichen Bereich als auch bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. „Während die Betriebe unter den ruinösen Erzeugerpreisen leiden, bringen Bürokratie, Reglementierung und Kontrollen die Bauern zusätzlich zum Verzweifeln. Das ist auch ein konkreter Anlass für den Gipfel. Immer neue Auflagen und überzogenen Regelungen werden auf den Weg gebracht und so viele Familienbetriebe traktiert“, sagte Heidl. Der Bauernverband benennt deshalb am Montag konkrete Beispiele aus der Praxis, wie von Ministerpräsident Seehofer gewünscht. „Wer die Augen vor den ganz praktischen Problemen auf den Höfen verschließt, riskiert einen Strukturbruch in der bayerischen Land- und Forstwirtschaft. Nötig ist ein klares Bekenntnis zu unseren bäuerlichen Betrieben, denn: Bayern braucht Bauern!“, so Heidl.

Um die Situation auf dem Milchmarkt zu verbessern und die Menge in den Griff zu bekommen, müssen aus Heidls Sicht dringend die Lieferbeziehungen zwischen Molkereien und Bauern überarbeitet werden. In den Verträgen zwischen Bauern und Molkereien sollte künftig auch Vereinbarungen über Menge und Preis enthalten sein. „Um Angebot und Nachfrage wieder ins Lot zu bringen, sollte die Staatsregierung mit aller Kraft freiwillige Vereinbarungen zwischen den Wirtschaftsbeteiligten – sprich Molkereien und Milcherzeugern – unterstützen. Nur so können wir einen Betrag dazu leisten, dass sich die Märkte wieder einpendeln“, sagt Heidl. Vom Kartellamt und der Politik fordert Heidl ein konsequentes Durchgreifen gegen die Übermacht des Lebensmittelhandels. „Die hochwertigen Produkte von bayerischen Bauernhöfen dürfen nicht länger zu Dumpingpreisen verramscht werden!“
 

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