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23.05.2016 Pressemitteilung

„Tag des offenen Hofes“ lockte tausende Besucher an

Besucher schnupperten Landluft auf bayerischen Höfen

München (bbv) – Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in ganz Deutschland haben am vergangenen Wochenende, am 21. und 22. Mai, beim „Tag des offenen Hofes“ ihre Hoftore geöffnet.
Beim "Tag des offenen Hofes" in Krombach bei Familie Büttner im Spessart war viel Prominenz zu Gast.
© BBV
An dieser großen bundesweiten Aktion, die alle zwei Jahre vom Deutschen Bauernverband zusammen mit den Landesbauernverbänden, dem Bund der Deutschen Landjugend und dem Deutschen LandFrauenverband initiiert wird, beteiligen sich auch in vielen bayerischen Landkreisen Bauernfamilien, um den Verbrauchern moderne Land- und Forstwirtschaft nahezubringen. Mit dabei war auch Familie Julia und Gerhard Büttner von Hof Hauenstein bei Krombach, Landkreis Aschaffenburg. Hier haben der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Landesbäuerin Anneliese Göller und BBV-Vizepräsident Günther Felßner offiziell die Aktion „Tag des offenen Hofes“ für Bayern eröffnet. Hof Hauenstein war damit einer der rund 600 Betriebe in Deutschland, die an diesem Maiwochenende und in den kommenden Wochen die Bevölkerung auf ihre Höfe einladen werden.

„Mit dem ‚Tag des offenen Bauernhofes’ laden wir die Verbraucherinnen und Verbraucher ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Wir zeigen der Öffentlichkeit offen und transparent, woher die Lebensmittel kommen, die es in jedem Supermarkt in so großer Vielfalt zu kaufen gibt“, betonte BBV-Vizepräsident Günther Felßner. „Auf unseren Höfen lässt sich authentisch erleben, was nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, wie unser beruflicher Alltag im Stall und auf den Feldern aussieht und wie es um die aktuelle Situation auf den Betrieben bestellt ist. Bei jeder Aktion machen die Bauernfamilien unser Motto: ‚Landwirt-schaf(f)t Heimat’ deutlich: ob es um die Erzeugung der heimischen Lebensmittel geht oder um die zusätzlichen Leistungen der Land- und Forstwirtschaft für die Gesellschaft. Der beste Weg, um Vertrauen aufzubauen und Wertschätzung für die Landwirtschaft zu erzeugen, ist das offene Gespräch mit den Besuchern aus Stadt und Land.“

„Schauen Sie einmal hinter die Kulissen und erfahren Sie, was heute zu einer modernen Landwirtschaft gehört. Auf Hof Hauenstein ist Landwirtschaft sehr vielfältig und reicht von der Pensionspferdehaltung über Dienstleistungsangebote bis hin zur Mutterkuhhaltung und Direktvermarktung“, damit stellten Julia und Gerhard ihren Betrieb vor und luden die Verbraucher zum Hoffest ein. „Wir wollen den Tag nutzen, um mit den Verbrauchern in Dialog zu treten und zu zeigen, dass auch im Vorspessart die Landwirtschaft durch moderne Technisierung zukunftsfähig aufgestellt ist.“ Zugleich geht es auch um den Erhalt der landschaftlichen Schönheit dieser Region: „In unserer extensiven Mutterkuhhaltung steckt viel Herzblut. Die Kühe beweiden Hanglagen oder Terrassen, wo die Pferde nicht mehr hinkommen. So trägt die Beweidung durch unsere Limousin-Mutterhuhherde dazu bei, eine vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten“, erläuterte Gerhard Büttner.
 
Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze in der Region zu sichern, das spiegelt sich auch im weiteren Betriebskonzept wider. Die Kühe werden von einem Metzger in der Region geschlachtet, das Fleisch gelangt auf dem Weg der Direktvermarktung zum Kunden und in den Handel. Mit der hofeigenen Gastronomie hat sich Familie Büttner ein weiteres betriebliches Standbein aufgebaut. Seit zwei Jahren arbeitet der Betrieb nach ökologischen Richtlinien, was gut in das Gesamtkonzept von Hof Hauenstein passt.
 
Mit der Entscheidung, den Betrieb auf mehrere Standbeine zu stellen, steht Hof Hauenstein von Familie Büttner für viele landwirtschaftliche Betriebe in Bayern. „Beim ‚Tag des offenen Hofes’ präsentieren sich Familienbetriebe, die zukunftsorientiert und innovationsfreudig ihre Betriebe entwickeln und neue Chancen ergreifen. Bei diesen Entwicklungen wollen wir die Verbraucherinnen und Verbraucher mitnehmen. Aktionen wie sie heute und bis in den Herbst hinein in ganz Deutschland stattfinden, sind für die Bevölkerung wie für die Bauernfamilien eine großartige Gelegenheit zum Gedankentausch. Lernen Sie die Menschen kennen, die hinter der heimischen Land- und Forstwirtschaft stehen, nehmen Sie viele interessante Eindrücke mit nach Hause und vor allem, lassen Sie es sich schmecken mit den köstlichen Gerichten aus der regionalen Küche“, das wünschte Landesbäuerin Anneliese Göller den Besucherinnen und Besuchern auf Hof Hauenstein und an allen weiteren Aktionsorten in Bayern.
 
Wie auf Hof Hauenstein gab es in Bayern an diesem Wochenende zahlreiche Veranstaltungen, bei denen die Themen Land- und Forstwirtschaft und Ernährung im Fokus standen. Verbraucher, die sich dafür interessieren, wie es um die Haltung von Nutztieren steht, wozu Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden oder warum nicht auf Düngemittel verzichtet werden kann, hatten dabei Gelegenheit, mit Bäuerinnen und Bauern ins Gespräch zu kommen. Auch in den kommenden Wochen können Verbraucher noch bei „offenen Höfen“ einen Blick in den Stall werfen, bei Feldführungen moderne Anbaumethoden kennen lernen oder sich bei Aktionen auf Bauernmärkten über die Erzeugung heimischer Lebensmittel informieren.

Informationen zur Auftaktveranstaltung auf Hof Hauenstein bei Familie Büttner sowie den weiteren Veranstaltungen am Aktionswochenende und zu späteren Terminen erhalten Sie unter www.tag-des-offenen-bauernhofes.de.

 

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