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08.05.2014 Pressemitteilung

Energiewende braucht Bioenergie!

Bayerischer Bauernverband zeigt in Berlin Flagge für Nutzung der Biomasse

Berlin (bbv) – Heute hat im Bundestag mit der ersten Lesung des Gesetzesentwurfes die heiße Phase der EEG-Reform begonnen. Unter dem Motto „Energiewende braucht Bioenergie im EEG!“ hat der Deutsche Bauernverband deshalb zusammen mit dem Bundesverband Bioenergie, dem Fachverband Biogas sowie dem Biogasrat zu einer Aktion in Berlin aufgerufen.
Vor Ort in Berlin: Matthias Kick, BBV, Franz Kustner, BBV, Marlene Mortler, MdB, Dr. Peter Ramsauer, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, Arthur Auernhammer, MdB (v.l.)
© BBV
Im Vorfeld der Bundestagssitzung demonstrierte auch der Bayerische Bauernverband zusammen mit Bioenergieanlagenbetreiber und -herstellern aus dem gesamten Bundesgebiet für verlässliche Rahmenbedingung zur Weiterentwicklung der Energiewende. „Neben Abfall- und Reststoffen wird bei der Biomasse immer ein gewisser Anteil von Energiepflanzen nötig sein“, sagte Franz Kustner, Vorsitzender des Landesfachausschusses für Nachwachsende Rohstoffe im Bayerischen Bauernverband. Besonders wichtig ist deshalb, dass die Förderung von pflanzlichen und holzartigen Einsatzstoffen nicht komplett gestrichen wird.
 
Stattdessen muss sich die Regierung an den Koalitionsvertrag halten und ergänzend zu Abfall- und Reststoffen auch den Einsatz von Energiepflanzen und Holz unterstützen. „Außerdem darf das Vertrauen in bestehende Regelungen nicht gebrochen oder der Bestandsschutz ausgehöhlt werden“, forderte Kustner. Dazu gehört eine passende Definition der Höchstbemessungsleistung. Auch bei der Eigenstromnutzung sind dringend Nachbesserungen nötig: Es dürfe nicht sein, dass bei der Nutzung von selbst erzeugtem Strom in der Land- und Forstwirtschaft künftig 50 Prozent der EEG-Umlage fällig werden sollen, während vergleichbare Wirtschaftszweige nur 15 Prozent entrichten müssten.
 
Unterstützung für die Forderungen des Berufsstandes erhielt er vor Ort von den CSU-Agrarpolitikern Marlene Mortler und Arthur Auernhammer sowie Dr. Peter Ramsauer, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie. Sie sagten zu, sich für einen vollumfänglichen Bestandsschutz einzusetzen. Bei den Einsatzstoffvergütungsklassen müsse immer die Balance zwischen Nahrungsmittel- und Energieerzeugung gewahrt bleiben.

Ein Teil der Demonstranten mit Abgeordneten vor dem Paul-Löbe-Haus des Bundestages in Berlin.
© DBV
 

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