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13.05.2015 Pressemitteilung

Hauswirtschaft ist ein Zukunftsberuf

Landfrauen machen sich für attraktive Berufsausbildung stark

München (bbv) – Hauswirtschaft ist ein vielseitiger Ausbildungsberuf mit guten Zukunftsaussichten am Arbeitsmarkt. Dass sich dennoch immer weniger junge Menschen für diesen Beruf entscheiden, betrachten die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband mit Sorge.
Praxisorientierung in der schulischen Ausbildung ist im Beruf zur Hauswirtschafterin gefragt.
© BBV
„Die Kompetenzen, die Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen mitbringen, sind vielfältig einsetzbar und gerade in der heutigen Zeit sehr gefragt“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. Wie die Studie „Hauswirtschaft als Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen“ zeigt, werden die Kompetenzen am Arbeitsmarkt in verschiedenen Einsatzfeldern nachgefragt: in klassischen Bereichen wie Verpflegung, Textilreinigung und Hauspflege ebenso wie in neuen Einsatzgebieten der pflegebegleitenden Hauswirtschaft, der Ernährungsinformation oder der Alltagsbetreuung.
Trotz dieser guten Berufsaussichten und obwohl es in Bayern viele Wege gibt, Hauswirtschafter/in zu werden, geht die Zahl der Abschlussprüfungen immer weiter zurück. „Das können und wollen wir so nicht hinnehmen und deshalb bringen wir uns in die Diskussion um die Berufsausbildung in der Hauswirtschaft auf Landes- und Bundesebene intensiv ein“, betont die Landesbäuerin.

So fordern die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband, den Ausbildungsberuf für junge Menschen attraktiv zu gestalten. Dazu sollte am Image der Hauswirtschaft in unserer Gesellschaft insgesamt angesetzt werden, aber auch an der Ausbildung an sich. „Wir appellieren an die Ausbildungsbetriebe, die hauswirtschaftliche Ausbildung so vielfältig zu gestalten wie es dem Berufsbild entspricht“, sagt Anneliese Göller. Die Einrichtung von Ausbildungsverbünden sollte so einfach wie möglich sein, damit ausbildungswillige Betriebe, die nicht alle Bereiche selbst abdecken können, an der Ausbildung junger Menschen teilhaben können.

Zudem fordern die Landfrauen Praxisorientierung in der schulischen Ausbildung, eine bessere Werbung für den Beruf, beispielsweise im Rahmen der Berufsorientierung und eine Weiterentwicklung der Ausbildungsinhalte. „Die Ausbildungsverordnung ist mehr als 15 Jahre alt. Die Ausbildungsinhalte müssen sich dringend den aktuellen Diskussionen um eine gute Versorgung und Betreuung von Menschen orientieren“, sagt die Landesbäuerin. Es könne nicht auf die Vielfalt des Berufsbildes verzichtet werden, denn dieses sei Markenzeichen und Kernkompetenz der Hauswirtschaft.

Das Bild in druckfähiger Qualität können Sie hier downloaden
Hier gelangen Sie zur Position der Landfrauen.

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