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20.03.2013 Pressemitteilung

Landwirtschaftliche Nutzflächen wirksam schützen

BBV-Präsident fordert Maßnahmen gegen den Flächenverbrauch im LEP

München (bbv) – Am Donnerstag findet im Bayerischen Landtag eine Anhörung zum Landesentwicklungsprogramm (LEP) statt. „Landwirtschaftliche Nutzflächen müssen in besonderer Weise geschützt werden. Unsere Nutzflächen müssen als Vorrang- und Vorbehaltsgebiete ins Planungsrecht aufgenommen werden“, fordert Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes.
"Unsere Nutzflächen müssen als Vorrang- und Vorbehaltsgebiete ins Planungsrecht aufgenommen werden“, fordert Walter Heidl
© Edler von Rabenstein / fotolia.com
Doch das LEP sehe keine wirksamen Maßnahmen gegen den überbordenden Flächenverbrauch vor – und das, obwohl in Bayern in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 8.500 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche pro Jahr verloren gegangen sind. Alle drei Tage verschwindet so die Fläche von zwei durchschnittlichen bayerischen Familienbetrieben. „Flächen sind die Grundlage für unsere Arbeit und die Erzeugung von Lebensmitteln, Futtermitteln sowie umweltfreundlicher Energie“, sagt Heidl. „Es muss endlich damit Schluss sein, dass unsere Produktionsgrundlage und unser Eigentum als Allgemeingut behandelt wird, über das jeder verfügen kann, wie er will!“ Darüber lehnt Heidl eine Lockerung des Anbindegebots entscheiden ab. Nur so sei gewährleistet, dass neue Gewerbegebiete o. ä. an bestehende Siedlungen angegliedert werden und die Landschaft nicht weiter zersiedelt wird. Um zu verhindern, dass immer mehr Dörfer ausbluten, müsse zudem die Innenentwicklung Vorrang vor einer weiteren Inanspruchnahme des Außenbereichs haben. Dafür müsse ein Begründungszwang ins LEP aufgenommen werden.
 
Das Landesentwicklungsprogramm soll ein Gesamtkonzept für die räumliche Ordnung und die Entwicklung in Bayern liefern und den planungsrechtlichen Rahmen für die Regionalpläne abstecken. Darüber hinaus hat das LEP den Anspruch, Lösungsansätze für Herausforderungen wie den demographischen Wandel, den Klimawandel und die Wettbewerbsfähigkeit gefunden werden. „Die Bauernfamilien spielen für die Bewältigung dieser Probelme eine entscheidende Rolle. Der Erhalt und die Förderung einer leistungsfähigen Land- und Forstwirtschaft muss deshalb fest im Leitbild des LEP verankert werden“, fordert Heidl. Der ökonomischen Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft als Rückgrat und Motor des ländlichen Raums, als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber, werde im vorliegenden Entwurf des LEP zu wenig Rechnung getragen. Dabei seien über 760.000 Erwerbstätige in Bayern im Agribusiness beschäftigt. Das entspricht etwa elf Prozent aller Arbeitsplätze in Bayern.

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