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26.03.2014 Pressemitteilung

Alltagskompetenz und Lebensökonomie in den Lehrplänen

Kreisbäuerinnen und Stellvertreterinnen diskutierten mit Staatssekretär Eisenreich

München (bbv) – Wie „Alltags- und Lebensökonomie“ in den Unterricht an bayerischen Schulen Einzug hält, darüber diskutierten die Kreisbäuerinnen und Stellvertreterinnen mit Bildungsstaatsekretär Georg Eisenreich bei ihrem Kreisbäuerinnen-Seminar gestern in Herrsching. „Uns liegt besonders am Herzen, dass den angedachten Themen auch ausreichend Zeit im Unterricht gegeben wird, dass die Inhalte fachkompetent unterrichtet werden und die Praxis der Ernährung nicht zu kurz kommt“, sagte Landesbäuerin Anneliese Göller. Damit Lehrer ein realistisches Bild der modernen Landwirtschaft bekommen, schlugen die Frauen einen Bauernhofbesuch für Lehrerinnen und Lehrer vor.
Bildungsstaatsekretär Georg Eisenreich sowie Landesbäuerin Anneliese Göller sprachen beim Kreisbäuerinnen-Seminar.
© BBV
Bei der Vermittlung von Alltagskompetenzen appellierte Staatssekretär Eisenreich auch an die Rolle der Eltern. „Elternhaus und Schule sind gemeinsam in der Pflicht“, sagte er. Zudem stellte er die Landfrauen als wichtige externe Partner heraus, die mit ihrer Fachkompetenz den Unterricht ergänzen könnten.

Die Kreisbäuerinnen und ihre Stellvertreterinnen hatten durch ihre engagierte Sammlung von Unterschriften für ein Unterrichtsfach „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ und durch das Aufgreifen des Themas bei den Landfrauentagen fast 95.000 Unterschriften gesammelt und damit das Thema in die politische Diskussion gebracht. Am 20. Juni 2013 hat der Bayerische Landtag die Einführung des verpflichtenden Unterrichtsgegenstandes Alltagskompetenz und Lebensökonomie beschlossen. In einem ersten Schritt geht es nun um die Verankerung relevanter Inhalte im Lehrplan der Grundschule.

„Landfrauenarbeit 2023“
Unter dem Motto „Landfrauenarbeit 2023“ diskutierten die Kreisbäuerinnen und ihre Stellvertreterinnen die  Weiterentwicklung der Landfrauenarbeit. Dabei ging es um die Frage, wie bewährte Aktionen erhalten bleiben und zusätzlich junge Landfrauen für die Arbeit motiviert werden können.
 
Landesbäuerin Anneliese Göller ging in ihrem kurzen Rückblick auf aktuelle Themen der Landfrauenarbeit ein. Sie berichtete über den erfolgreichen Auftritt der Landfrauengruppe bei der Grünen Woche am Stand des Bayerischen Bauernverbandes, das Gespräch des Landesvorstands mit Staatsminister Brunner Anfang Februar sowie die große Solidarität beim Pfingsthochwasser 2013. Sie diskutierte mit den Kreisbäuerinnen und ihren Stellvertreterinnen, was getan werden müsse, um die Seminarreihe „Ich heirate in einen Bauernhof ein“ in allen Bezirksverbänden zum Erfolg zu führen.
Präsident Walter Heidl stellte aktuelle Themen der Agrar- und Verbandspolitik vor. „Öffentlichkeitsarbeit ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Agrarpolitik. Die Frauen sind hier bereits vorbildlich unterwegs“, lobte er. Wichtig sei es, die Sprache der Menschen zu sprechen – dabei seien Frauen und Männer gemeinsam gefragt. In seinen Ausführungen ging Heidl dann auf aktuelle Themen ein, die von den Teilnehmerinnen in der Diskussion aufgegriffen wurden.

Dr. Andrea Fuß, Leiterin der Landfrauengruppe im BBV, und ihr Team gaben Informationen und Anregungen für die Landfrauenarbeit vor Ort. Neben Tipps für Seminarangebote und Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit gab es Informationen zu aktuellen Themen rund um die Themen Verbandsarbeit sowie Ernährungs- und Verbraucherfragen.

 

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