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20.03.2014 Pressemitteilung

„Schützen durch Nützen“ – Forstwirtschaft mit Weitblick

Tag des Waldes: Bayerische Waldbauern fordern Seehofer auf, Spur zu halten

München (bbv) – Seit die Vereinten Nationen 1971 den „Internationalen Tag des Waldes“ ins Leben gerufen haben, steht der 21. März im Zeichen des Waldes und der Forstwirtschaft. Rund 25.000 km² oder gut 35 Prozent der Fläche Bayerns sind mit Wald bedeckt.
Tag des Waldes: Bayerische Waldbauern fordern Seehofer auf, Spur zu halten.
© BBV

Zwischen 7.000 bis 14.000 Tierarten und rund 5.000 Pflanzenarten finden eine Heimat in den bayerischen Wäldern. „Diese erfreuliche Situation ist Ergebnis verantwortungsvollen Wirtschaftens über Generationen hinweg. Schützen durch Nützen – so lautet das Erfolgsrezept in Bayern“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. „Durch ihre Arbeit sichern die Waldbesitzer nicht nur die natürliche Vielfalt, sondern geben auch über 190.000 Menschen Brot und Arbeit sowie allen Bürgern wichtigen Erholungsraum. Das ist nur möglich, weil die 700.000 bayerischen Waldbesitzer ihre Wälder auch bewirtschaften und so Einkommen aus dem Holzverkauf erzielen. Ohne Ökonomie keine Ökologie!“
 
So kann Holz heute immer öfter als klimaschonender Energielieferant oder Rohstoff für umweltbewusstes Bauen genutzt werden. „Eine aktive und nachhaltige Forstwirtschaft und der Einsatz von Holz setzen wichtige Akzente beim Klimaschutz und bei der Energiewende“, sagt BBV-Waldpräsident Bernhard Weiler. Bereits 2011 überreichten der Bauernverband, der Waldbesitzerverband, der Gemeindetag und der Städtetag der Bayerischen Staatsregierung den „Weißenburger Appell“ mit der Forderung keine weiteren Einschränkungen der Waldbewirtschaftung vorzunehmen. Beim „Großen Bayerischen Waldtag“, der 2013 in Gaibach stattgefunden hat, sicherte Ministerpräsident Horst Seehofer seine Unterstützung für das Prinzip „Schützen durch Nützen“ zu. Gleichzeitig schloss er Flächenstilllegung im Wald aus und betonte, dass der Freistaat auf eine naturnahe und nachhaltige Forstwirtschaft auf ganzer Fläche setze. Ausdruck dafür ist auch die „Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Forstwirtschaft und des ländlichen Raums“ (Waldpakt), die Seehofer und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in Gaibach unterzeichneten.
 
Am Freitagnachmittag will Horst Seehofer bei einem Termin in Tretzendorf (Oberauach/Lkr. Haßberge) über die Zukunft im Steigerwald und einen möglichen Nationalpark diskutieren. Die große Mehrheit der Bevölkerung spricht sich gegen die Ausweisung eines Nationalparks aus, stattdessen fordern die Bürger die bewährte Bewirtschaftung beizubehalten sowie den „Naturpark Steigerwald“ zu erhalten und weiterzuentwickeln. „Seehofer muss nun Wort halten und Weitblick beweisen“, fordert Weiler. „Wir werden seine Konzepte für den Steigerwald an den Vereinbarungen aus dem Waldpakt messen.“

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