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20.02.2014 Pressemitteilung

Landfrauen begrüßen Änderungen im Schulobstprogramm

Länder bekommen mehr Geld für Schulobst

München (bbv) – Die Bundesländer sollen mehr Geld für Schulobst bekommen. Im Zuge der Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik ist vorgesehen, den Zuschuss der EU am Schulobstprogramm von 50 Prozent auf 75 Prozent zu erhöhen. Das hätte zur Folge, dass die Länder künftig weniger Geld zum EU-Schulobstprogramm beisteuern müssen. Der Anteil der Länder soll dabei von 50 Prozent auf 25 Prozent gesenkt werden. Für heute wird erwartet, dass der Deutsche Bundestag dieser Gesetzesänderung zustimmt. „Das wäre ein gutes Signal für unsere Kinder“, betont Landesbäuerin Anneliese Göller. Bereits im Schuljahr 2014/2015 sollen die bayerischen Grundschülerinnen und Grundschüler davon profitieren.
Landfrauen begrüßen Änderungen im Schulobstprogramm.
© BBV
Für viele Kinder ist Obst kein täglicher Nahrungsbestandteil mehr. „Ein unverantwortlicher Zustand in einer Gesellschaft des Überflusses“, sagt Göller. „Wir Landfrauen befürworten eine ausgewogene, kindgerechte Schulverpflegung. Dazu gehört auch der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse.“ Die kostenlose Abgabe einer Portion Obst und Gemüse an Grundschülerinnen und Grundschüler sei ein richtiger Schritt, allerdings müsse darauf geachtet werden, dass regionale Obst- und Gemüsesorten regelmäßig an möglichst vielen Grundschulen in Bayern verteilt würden.
 
Im Schuljahr 2012/2013 haben laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 918.582 Kinder in Deutschland vom EU-Schulobstprogramm profitiert. „Durch die Senkung des Zuschusses durch die Länder können noch mehr Kinder erreicht werden“, hofft Göller. Damit die Neuregelung greift, müsste die Bestellung und Verteilung für die Schulen allerdings unbürokratisch geregelt werden. Vorgaben zur Preisgestaltung erteilt die Landesbäuerin eine Absage. „Wir sind für eine pragmatische Regelung vor Ort“, sagt sie.
 
Künftig will die Europäische Kommission die Programme „Schulmilch“ und „Schulobst“ zusammenlegen und so die Abgabe von frischem, unverarbeitetem Obst und Gemüse sowie von Trinkmilch unterstützen. Im Rahmen der pädagogischen Aufbereitung soll auch die Ausweitung auf andere Produkte wie Joghurt oder verarbeitetes Obst möglich sein. Die Landfrauen sind sich bewusst, dass es nicht ausreicht, den Kindern Obst, Gemüse und Milch anzubieten. Das Thema gesunde Ernährung muss begleitend zu den EU-Programmen praxisorientiert im Unterricht vermittelt werden. Deshalb fordern die Landfrauen seit Jahren die verpflichtende Vermittlung von „Alltags- und Lebensökonomie“ an allen allgemeinbildenden Schulen über alle Klassenstufen von Klasse 1 bis 10 an den bayerischen Schulen.
 
Mit Projekten wie „Landfrauen machen Schule“ oder bei der Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins in Bayern machen die Landfrauen den Kindern schon jetzt im wahrsten Wortsinn begreiflich, woher heimische Lebensmittel kommen und wie gesunde Speisen zubereitet werden können.
 
„Was Hänschen gelernt hat, muss Hans nicht lernen. Wenn Kinder um den Wert unserer Lebensmittel wissen und deren guten Geschmack schätzen lernen, werden sie auch als Erwachsene gerne gesunde Lebensmittel genießen. In diesem Sinne wünsche ich mir einen regelmäßigen Verzehr unserer heimischen Produkte – zum Wohle unserer Gesundheit und dem unserer Kinder!“, sagt Anneliese Göller.

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