Termine und Seminare
Dienstag 22. Mai 2018
| Garmisch-Partenkirchen
1-Tageslehrfahrt nach Garmisch-Partenkirchen
 [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Ansbach | Ansbach
Hofgarten Ansbach-ein barockes Juwel
Der Besucher wird über die 500-jährige [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Bamberg | Bamberg
Genießen mit heimischen Spargel - Kochkurs
Rund um den heimischen Spargel werden neben den [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
15.02.2013 Pressemitteilung

Ökolandbau stärken und gezielte Vermarktungsstrategie

Heidl: Realistische Markteinschätzung nötig

Nürnberg (bbv) – Beim Perspektivforum des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf der Biofach in Nürnberg hat der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Walter Heidl betont, dass neben der Förderung des Ökolandbaus eine realistische Markteinschätzung und darauf aufbauend, eine gezielte Vermarktungsstrategie von großer Bedeutung ist.
Präsident Heidl auf der Biofach 2013.
© DBV
 
Die Tendenz hin zur Ökoschiene sei deutlich zu erkennen: Seit dem Jahr 2000 habe sich die Anzahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Bayern verdoppelt. Im deutschen Vergleich nehme der Freistaat damit sogar einen Spitzenplatz ein. Fast ein Drittel aller deutschen Ökobetriebe sind in Bayern, mehr als die Hälfte der Ökomilch stamme von bayerischen Kühen. Trotzdem sinke aktuell die Zahl der „Umsteiger“. Umso wichtiger sei es, einerseits die Unterstützung der Ökobetriebe zu verbessern und die Attraktivität für eine Umstellung zum Biobetrieb wieder zu steigern, andererseits aber vor allem den Markt zu analysieren, findet Heidl. Eine steigende Nachfrage darf nicht nur durch Billigimporte bedient werden. Wir müssen hier auch im Biobereich den starken Trend zur Regionalität nutzen. Nur so können wir die erforderlichen höheren Erzeugerpreise im Vergleich zu Importen – auch im Biobereich – erzielen.

Für die Stärkung des Ökolandbaus müssten Bund und Länder zusätzlich nationale Finanzmittel bereitstellen – ohne Nachteile für alle anderen Bauern. „Wir können es in Zukunft nur miteinander schaffen,“ meinte Heidl heute auf der Weltleitmesse für Bioprodukte in Nürnberg. Fördersätze in Programmen errechnen sich unabhängig voneinander anhand von erbrachten Leistungen bzw. auftretender Nachteile. So müssten auch die konventionellen Landwirte in gleichem Maße wie bisher für ökologische Maßnahmen, wie zum Beispiel Mulchsaat, gefördert werden.
 
“Es geht hier nicht um ein Entweder -oder, sondern um eine gleichberechtigte Koexistenz,“ so Heidl. Immerhin hätten alle Landwirte eine entscheidende Gemeinsamkeit: Egal ob Ökolandbau oder konventionelle Landwirtschaft, alle Bauern wollen nachhaltig und im Kreislauf für die verschiedenen Märkte arbeiten.

Thematisch ähnliche Artikel:
Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""