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09.12.2013 Pressemitteilung

Hohe Standards dürfen nicht ausgehebelt werden!

Bayerischer Bauernpräsident fordert faire Umsetzung des WTO-Handelsabkommens

München (bbv) – Am Samstag haben sich die 159 Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) auf ein neues globales Handelsabkommen geeinigt. Durch das „Bali-Paket“ sollen Handelserleichterungen, Bürokratieabbau beim grenzüberschreitenden Warenverkehr und – ähnlich wie es in der EU bereits umgesetzt ist – auch ein erleichterter Marktzugang von ärmeren Staaten möglich werden. Es ist das erste Abkommen zur Liberalisierung des globalen Handels seit fast zwei Jahrzehnten, die Arbeit daran begann bereits 2001 bei den Verhandlungen der „Doha-Runde“.
Präsident Heidl fordert faire Umsetzung des WTO-Handelsabkommens.
© klaas-hartz - pixelio.de
„Die Bauern in Bayern und ganz Europa haben bereits 2005 einen wichtigen Schritt getan und mit der Entkoppelung der Direktzahlungen die WTO-Konformität hergestellt“, sagt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl. Die Bauernfamilien erhalten die Unterstützungszahlungen aus Brüssel seither ausschließlich als Ausgleich für die vielen öffentlichen Leistungen: Durch ihre Arbeit versorgen die bayerischen Landwirte die Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbarer Energie. Außerdem pflegen und erhalten die Bauern seit Generationen die Kulturlandschaft.

„Damit die bayerischen Landwirte diese vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben auch in Zukunft erfüllen können, muss jetzt unbedingt sichergestellt werden, dass die Honorierung dieser Leistungen und hohen europäischen Standards durch den WTO-Beschluss nicht gefährdet werden“, fordert Heidl. „Die Lebensmittelsicherheit und unsere Anforderungen und Leistungen beim Umwelt- und Naturschutz dürfen durch Importe von Hormonfleisch oder Gentechnik keinesfalls ausgehebelt werden.“ Deshalb kommt es für die bayerischen Bauern jetzt auf die Details des Abkommens an. „Wir müssen unbedingt einen prüfenden und auch kritischen Blick ins Kleingedruckte werfen“, sagt Heidl. Insbesondere bei der Erzeugung von Milch, Rindfleisch und Zucker könnten aus seiner Sicht Probleme für die heimische Landwirtschaft nicht ausgeschlossen werden.  
 

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