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04.12.2013 Pressemitteilung

Wirtschaftliche Entwicklung gedämpft

Bayerische Landwirtschaft stellt Ergebnisse des Wirtschaftsjahres 2012/13 vor

München (bbv) – Der aktuelle Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wird heute in Berlin präsentiert. Die Auswertung der Ergebnisse aus dem Wirtschaftsjahr 2012/13 ist abgeschlossen und die Zahlen aus Bayern liegen im Durchschnitt um 0,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Demnach ist die wirtschaftliche Situation in der bayerischen Landwirtschaft im Zeitraum von Juli 2012 bis Juni 2013 einigermaßen stabil geblieben.
© DBV
„Während sich die Erlöse im Ackerbau etwas verbessern konnten, war das Wirtschaftsjahr 2012/13 für tierhaltende Betriebe und Milcherzeuger eher durchwachsen. Hier schlugen deutliche Steigerungen bei den Kosten für Betriebsmittel zu Buche“, sagt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl. Beinahe jeder zweite deutsche Milchviehbetrieb steht in Bayern. Während die Kosten für die Milchbauern und die anderen Tierhalter und Landwirte kontinuierlich stiegen, hat insbesondere der Milchpreis erst in den letzten Monaten nachgezogen. Heidls Ausblick auf die Ergebnisse für das neue, bis Ende Juni 2014 laufende Wirtschaftsjahr fällt trotzdem nur verhalten optimistisch aus: „Die Landwirtschaft ist eine Zukunftsbranche“, so Heidl. „Doch in den Zahlen für das noch laufende Wirtschaftsjahr werden sich die Auswirkungen der Witterungsextreme – des Hochwassers, der Trockenheit und der regional sehr unterschiedlichen Ernte 2013 – bemerkbar machen.“
 
In Bayern lag der monatliche Durchschnittsverdienst einer selbständigen Familienarbeits-kraft in der Landwirtschaft 2012/13 bei rund 2.800 Euro brutto (2011/12: 2.960 Euro). Von diesem Verdienst müssen Betriebe im Haupterwerb neben Lebenshaltung, Krankenversicherung und Altersversorge für die gesamte Familie auch Investitionen im Betrieb finanzieren. Allein für die landwirtschaftliche Sozialversicherung – die landwirtschaftliche Krankenversicherung und die Alterskasse zur Teilsicherung – müssen durchschnittlich über 700 Euro monatlich aufgewendet werden.
 
Der aktuelle Situationsbericht ist ab sofort verfügbar.
© DBV
Dem DBV-Situationsbericht liegen Daten von über 15.000 deutschen Betrieben zugrunde, mehr als ein Drittel davon sind bayerische Betriebe. Die Ergebnisse der Erhebung sind repräsentativ, da sie gemäß der letzten Agrarstrukturerhebung hochgerechnet wurden. Zu beachten ist jedoch, dass seit einem Jahr neue EU-Richtlinien zur Betriebsklassifikation gelten. Die Erfassungsgrenze für landwirtschaftliche Betriebe wurde so europaweit von zwei auf fünf Hektar angehoben. Außerdem fand eine Neuabgrenzung zwischen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben in Deutschland statt, wodurch ein insgesamt höheres Ergebnisniveau als in der Vergangenheit resultiert. Vergleiche mit Ergebnissen, die vor 2012 veröffentlicht wurden, sind deshalb nicht ohne Weiteres möglich. Spezifische Daten für die einzelnen Regierungsbezirke oder Landkreise in Bayern sind nicht verfügbar, da die Stichprobe dafür zu klein ist. Mehr Informationen, Zahlen und Grafiken unter www.situationsbericht.de.

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