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26.11.2013 Pressemitteilung

Solidarität unter Landwirten

Bäuerliche Hilfsorganisationen vergeben mehr als 1,4 Millionen Euro an Spendengeldern

Herrsching (bbv) – Viele Bauernfamilien und ihre landwirtschaftlichen Betriebe waren von dem verheerenden Hochwasser hart getroffen. In dieser Katastrophe zeigte sich aber auch eine unglaubliche Solidarität innerhalb der Landwirtschaft und über die Landwirtschaft hinaus, wie Walter Heidl im Rahmen der Landesversammlung des Bayerischen Bauernverbandes betonte: „Unsere Bauern halten zusammen“, so der BBV-Präsident. „Solidarität bedeutet dabei nicht nur finanzielle Hilfe. Alle Dorfbewohner gemeinsam haben gegen die Fluten gekämpft. Landwirte haben Ersatzställe und Futter zur Verfügung gestellt. Vertreter des bäuerlichen Berufsstandes aus nah und fern haben bei den Aufräumarbeiten mit Hand angelegt und dadurch wertvolle praktische und emotionale Unterstützung geleistet“, so Heidl.
Für die bäuerlichen Familien die beim Hochwasser geschädigt wurden mehr als 1,4 Mio. Euro gespendet. Max Weichenrieder, Vorsitzender der BBV-Stiftung Land und Leben und Landesbäuerin Anneliese Göller, Vorsitzende des Bäuerlichen Hilfsdienstes bedanken sich sehr für die Unterstützung.
© BBV
Doch auch die finanziellen Hilfen sprechen eine deutliche Sprache: Mehr als 1,4 Millionen Euro werden über den Bäuerlichen Hilfsdienst, die BBV-Stiftung Land und Leben sowie die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes an bedürftige bäuerliche Familien in Bayern zur Verfügung gestellt. „Unser Dank gilt allen Spendern, die durch ihre finanzielle Unterstützung dies erst ermöglicht haben. Durch mehr als 2500 Spenden konnte fast 400 Familien geholfen werden“, so Landesbäuerin Anneliese Göller, Vorsitzende des Bäuerlichen Hilfsdienstes, anlässlich der Vorstellung der Zahlen.

Ebenso bedankte sich Max Weichenrieder, Vorsitzender der BBV-Stiftung Land und Leben, für die große Unterstützung. „Mit Sofortgeld und Soforthilfe hat die Politik ihren Beitrag geleistet und landwirtschaftliche Betriebe vor dem wirtschaftlichen Aus bewahrt“, so Weichenrieder. Im Rahmen der Landesversammlung nutzte er die Gelegenheit, die Politik auch im Nachgang auf ihre Verantwortung hinzuweisen. Die nötige Ausweitung des Hochwasserschutzes dürfe nicht an den Bauern vorbei gestaltet werden. Unentgeltliche Inanspruchnahme von Eigentum, um anderes Eigentum zu stärken, sei nicht zumutbar.

2013 war ein Jahr der Wetterextreme: ein langer Winter, das Hochwasser Anfang Juni, danach die Trockenheit und schließlich in einigen Teilen Bayerns ein nasser Herbst. Die Landwirte sind es gewohnt, mit schwierigen Wetterbedingungen zu leben, doch das Hochwasser hat viele landwirtschaftliche Betriebe vor allem in Nieder- und Oberbayern schwer getroffen. Es wurden nicht nur Ernten vernichtet und Ställe geschädigt, sondern in Niederbayern auch Wohnhäuser durch die Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen.

Hochwasser und Starkregen haben in der bayerischen Land- und Forstwirtschaft Schäden von circa 115 Millionen Euro angerichtet. Landesweit waren rund 30.000 Hektar Akcerland, 35.000 Hektar Grünland und knapp 2.500 Hektar gartenbauliche Kulturen betroffen – das entspricht etwa zwei Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche im Freistaat.
 

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