Termine und Seminare
Dienstag 22. Mai 2018
| Garmisch-Partenkirchen
1-Tageslehrfahrt nach Garmisch-Partenkirchen
 [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Ansbach | Ansbach
Hofgarten Ansbach-ein barockes Juwel
Der Besucher wird über die 500-jährige [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Bamberg | Bamberg
Genießen mit heimischen Spargel - Kochkurs
Rund um den heimischen Spargel werden neben den [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
20.02.2014 Pressemitteilung

Landesbäuerin wirbt für Anerkennung und Verständnis

Position der Landfrauen zum Internationalen Jahr der Bäuerlichen Familienbetriebe 2014

München (bbv) – Die Vereinten Nationen haben für 2014 das Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe ausgerufen, um die Öffentlichkeit für die Leistungen der familienbetriebenen Landwirtschaft zu sensibilisieren. Die Leistung der bäuerlichen Familien für den ländlichen Raum stellen die Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes in einem gestern verabschiedeten Positionspapier heraus.
„Die bäuerliche Familie als das Herzstück des bäuerlichen Familienbetriebes hat eine ungemein hohe Bedeutung für den ländlichen Raum“, betont Landesbäuerin Anneliese Göller. „Unsere Bauernfamilien erzeugen jeden Tag sichere Lebensmittel, Energie und Rohstoffe in höchster Qualität. Wir erwarten von der Gesellschaft die Anerkennung der geleisteten Arbeit durch Verständnis für die moderne Landwirtschaft und angemessene Preise“, so die Landesbäuerin.
 
Bäuerliche Familienbetriebe handelten nachhaltig, sind die Landfrauen überzeugt. Damit sie eine Zukunft haben, seien gesicherte, wirtschaftliche Grundlage für ihr Handeln und verlässliche agrarpolitische Rahmenbedingungen nötig. Der Zugang zu landwirtschaftlicher Fläche müsse gewährleistet sein.
 
Familien- und Arbeitsleben seien in der bäuerlichen Familie als Ganzes zu betrachten – die Familie organisiere und erledige die Arbeit auf dem Hof vielseitig und flexibel, wenngleich sich hier in den vergangenen Jahrzehnten ein Wandel vollzogen habe: von der auf engstem Raum zusammenlebenden Großfamilie hin zu einer modernen, vielseitigen Unternehmerfamilie, die den neuen Aufgaben gerecht werde. Damit Wahlfreiheit für verschiedene Lebensmodelle bäuerlicher Familien bestehe, fordern die Landfrauen, das Eltern- und Betreuungsgeld beizubehalten und den Ausbau von öffentlicher Kinderbetreuung im ländlichen Raum voranzutreiben.
 
Um die Wertschätzung der in der Vergangenheit geleisteten Familienarbeit zu gewährleisten, bekräftigen die Landfrauen ihre Forderung nach einer Gleichstellung der Anerkennung von Kinderzerziehungszeiten bei der Rente. „Die Erziehung von Kindern ist eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft. Eine Anrechnung der Kindererziehungszeiten bei der Rente ist ein Zeichen der Wertschätzung und der Anerkennung der Leistungen der Mütter“, so die Landesbäuerin.
 
Die vollständige Position „Die bäuerliche Familie – ein starkes Fundament des bäuerlichen Familienbetriebs“ finden Sie im Internet unter www.bayerischerbauernverband.de/position-baeuerliche-familienbetriebe.
 

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""