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02.02.2015 Pressemitteilung

Aigners Energiedialog: „Bayerischen Weg weiter verfolgen“

Heidl fordert weitere Anstrengungen für saubere und sichere Energieversorgung

München (bbv) – Knapp drei Monate haben Vertreter aus Verbänden, Unternehmen und anderen Organisationen darüber diskutiert, wie der bayerische Weg in eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung mit einem hohen Anteil an Erneuerbaren Energien aussehen kann. Am „Energiedialog Bayern“ haben sich auch der Bayerische Bauernverband und Bauernpräsident Walter Heidl beteiligt. Jetzt hat Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner die Ergebnisse präsentiert. „Bayern steht beim Umstieg auf regenerative Energien weltweit ganz vorne“, sagte Bauernpräsident Heidl. „Viele Bauern erzeugen bereits heute Erneuerbare Energie und nachwachsende Rohstoffe. Die Land- und Forstwirte sind damit ein wichtiger Motor für die Energiewende in Bayern. Wenn dieser Weg konsequent weiter verfolgt wird, klappt es auch nach dem Atomausstieg mit der sicheren Energieversorgung.“
Der Bayerische Bauernverband fordert , dass gerade für die Bioenergie bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
© Jürgen Fälchle - Fotolia.com
Der Bayerische Bauernverband fordert deshalb, dass gerade für die Bioenergie bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. „Die verlässliche Stromerzeugung aus Biogasanlagen könnte so zielgerichtet weiterentwickelt werden und in Zukunft eine noch wichtigere Rolle im bayerischen Energiemix spielen“, sagt Heidl. „Nur mit Biogas kann flexibel und bedarfsgerecht erneuerbarer Strom erzeugt werden, wenn keine Energie aus Sonne oder Wind zur Verfügung steht.“ Aus Heidls Sicht müssen für eine erfolgreiche Energiewende jetzt dringend die Fehler korrigiert werden, die bei der letzten Überarbeitung des EEG gemacht wurden und Anreize für Neuinvestitionen geschaffen werden. „Außerdem brauchen wir dringend Lösungen, damit sich Biogasanlagen auch nach dem Wegfall des EEG-Status nach 20 Jahren noch wirtschaftlich betreiben lassen. Sonst droht über kurz oder lang die Stilllegung vieler Anlagen“, fürchtet Heidl. „Damit könnte ein Teil dieser flexiblen und speicherbaren Energiequelle versiegen!“

Für die sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung Bayerns darf aus Sicht des Bayerischen Bauernverbandes auch der Zubau an Photovoltaikanlagen nicht zum Erliegen kommen. „Der Freistaat ist im deutschen Vergleich das Sonnenland Nummer 1“, sagt Heidl. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, Sachsen oder Hessen ist in Bayern pro Kopf die drei- bis vierfache PV-Leistung installiert. Gerade auf Dachflächen von Industriegebäuden sowie auf Dachflächen mit Ost-West-Ausrichtungen sieht der Bayerische Bauernverband noch weiteres Ausbaupotential. „Damit dieser erfolgreiche Weg weiter beschritten werden kann, müssen der Eigenverbrauch, die Speicherung und die Vermarktung von Sonnenstrom vorangebracht werden.“ Um die Akzeptanz zu erhöhen, fordert der Bauernverband, bei Projekten der Energiewende vollständig auf Ausgleichsflächen zu verzichten. „Der Flächenverbrauch in Bayern steigt, landwirtschaftliche Flächen sind ein kostbares und begrenztes Gut“, sagt Heidl. „Durch die Energiewende dürfen nicht noch zusätzliche Flächen für Ausgleichsmaßnahmen beansprucht werden – es handelt sich ja bereits um eine ökologische Maßnahme. Statt immer neuen Ausgleichsflächen brauchen wir intelligentere Lösungen!“ 

Weiter Informationen zum Energiedialog sowie das aktuelle Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft der Landjugend (Arge) im BBV finden Sie hier als PDF-Download.

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