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20.09.2016 Pressemitteilung

„Blühende Rahmen“: Blütenmeer auf bayerischen Feldern

Bauernverband, BayWa und BSV-Saaten zeichnen kreative Ideen auf dem ZLF aus

Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Landwirte an einer gemeinsamen Aktion des Bayerischen Bauernverbandes und des Landesverbandes Bayerischer Imker teilgenommen und „Blühende Rahmen“ um ihre Äcker angelegt.
Die Sieger des Wettbewerbes "Blühende Rahmen" gemeinsam auf der Bühne des Landwirtschaftsfestes 2016.
„Mit ihrem freiwilligen Engagement lassen Bauern so wertvollen Lebensraum für Bienen und Wildtiere entstehen. Diesen Einsatz für Artenvielfalt in den bayerischen Fluren wollen wir belohnen und unterstützen“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. Oft werden die Blühflächen für Kooperationen mit Imkern oder Jägern genutzt oder auf andere pfiffige Art und Weise in den Betrieb integriert. Mit den „Blühenden Rahmen“ haben die bayerischen Bauern 2014 den ersten „European Bee Award“ gewonnen. 2016 wurden allein über die bayerischen Agrarumweltprogramme zusätzliche Blühflächen auf der Fläche von rund 12.000 Fußballfeldern geschaffen. „Ich danke allen Landwirten, die mit der Ansaat von Blühmischungen um ihre Felder einen wichtigen Beitrag zur Arten- und Lebensraumvielfalt sowie zum Dialog mit Passanten und Verbrauchern leisten“, sagt Heidl. Der Bauernverband, die BayWa und BSV-Saaten zeichnen mit dem Wettbewerb „Blühende Rahmen“ in diesem Jahr bereits zum vierten Mal die besten Ideen aus.

Das sind die Gewinner-Konzepte im Jahr 2016:
 
Mathias Untermayer aus Truchtlaching gewann beim Wettbewerb "Blühende Rahmen" den ersten Platz.
© BBV

Blütenmeer am „bayerischen Meer“
Der Landkreis Traunstein hat 2016 zum „Jahr der Biene“ erklärt. Mit vielen Maßnahmen wurde so rund um den Chiemsee das Nahrungsangebot für bestäubende Insekten gefördert. Auch viele Landwirte haben sich an der Aktion beteiligen. Einer von ihnen ist Mathias Untermayer aus Truchtlaching. Seine Maisfelder hat er allesamt mit „Blühenden Rahmen“ versehen und an allen vier Seiten Blühstreifen angelegt. Auf einer Fläche von einem Hektar sind so eine bunte Blütenpracht und ein Paradies für Bienen, Insekten und Niederwild entstanden. Der Landwirt erfüllt damit nicht nur die Greening-Auflagen für seinen Betrieb, sondern auch eine wichtige Rolle für die Biodiversität. Auch der eigene Betrieb profitiert dadurch, schließlich bieten die Untermayers auf ihrem Hof auch „Urlaub auf dem Bauernhof“ an. Bei Touren rund um den Moierhof sind die „Blühenden Rahmen“ für viele Besucher der farbenprächtige Höhepunkt.
Der Preis: vier Einheiten Maissaatgut von der BayWa AG sowie eine Blühmischung von BSV-Saaten.

Zum vierten Mal hat Leonhard Rösel einen Blühstreifen um seine Felder angelegt.
© BBV

Blütenpracht gemeinsam nutzen
Bereits zum vierten Mal hat Leonhard Rösel aus Neukirchen (Landkreis Amberg-Sulzbach) Blühstreifen um seine Maisfelder angelegt. Auf den wetterfesten Tafeln am Feldrand erfahren Passanten alles über die „Blühenden Rahmen“, über Bienen und den Maisanbau. So sind die Blühflächen von Bauer Rösel nicht nur optischer Blickfang und Nahrungsgrundlage für viele Bienen und Insekten, sondern auch ein wichtiger Beitrag für Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Landwirtschaft. Neben den „Blühenden Rahmen“ hat Rösel auf mehr als zehn Hektar außerdem Energiepflanzenmischungen (u.a. mit Buchweizen und Phacelia) als Zweitfrucht gesät. Im Moment sind dort die Bienenvölker des örtlichen Imkers aufgestellt.
Der Preis: zwei Einheiten Maissaatgut und eine Blühmischung von BSV-Saaten

Frau Schönberger nahm den Preis für eine Zwischenfruchtmischung von BSV-Saaten entgegen.
© BBV

Der Oberpfälzer Wald blüht auf
Auf dem Hof der Familie Schönberger in Wernberg-Köblitz (Landkreis Schwandorf) entstehen jedes Jahr auf’s Neue Blühstreifen am Waldrand, an Maisfeldern und am Straßenrand – und damit Lebensraum für die Tier- und Vogelwelt in der Oberpfalz. Spaziergänger und Wanderer, die im Oberpfälzer Wald unterwegs sind, können hautnah erleben, was dieses Engagement für einen positiven Effekt hat: Auf den Wiesen und Äckern rundum summen Bienen und andere Insekten, viele Schmetterlinge machen sich hier auf Nektarsuche. Und der ein oder andere nimmt sich auch von seinem Spaziergang auch schöne Blumen mit nach Hause, um ein Stück Natur auf den Küchentisch zu holen. Insgesamt hatten alleine die Blühstreifen der Familie Schönberger in diesem Jahr eine Länge von 2800 Metern.
Der Preis: Zwischenfruchtmischung für einen Hektar von den BSV-Saaten.

Mehr Informationen online unter www.BayerischerBauernVerband.de/Bluehende-Rahmen.

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