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02.10.2012 Pressemitteilung

Wissen austauschen, Wildschweine in den Griff bekommen

Bayerischer Bauernverband stellt Schwarzwild-Informations-System (SIS) vor

München (bbv) – Wildschweine sind in Bayern weiter auf dem Vormarsch: Das Schwarzwild breitet sich nach wie vor rasant aus und die Schäden auf den Feldern werden immer größer. Deshalb hat der Bayerische Bauernverband in 5 Modellregionen in ganz Bayern das Schwarzwild-Informations-System (SIS) entwickelt.
Die Idee zum SIS kommt von den Landwirten, Jägern, Jagdgenossenschaften und anderen Betroffenen. Die vom Schwarzwild Betroffenen arbeiten seit 2010 vor Ort in den Modellregionen intensiv zusammen, um gemeinsam Lösungen für das Schwarzwildproblem zu finden. Ziel des SIS ist es, dass alle Betroffenen zu Beteiligten werden und miteinander Wege finden, um die Schäden einzugrenzen. Es hatte sich in der Vergangenheit herausgestellt, dass häufig die mangelnde Kommunikation zwischen Landwirten und Jägern und den einzelnen Revieren untereinander ein Problem darstellt. So wurde oft übereinander und nicht miteinander geredet. Das SIS löst dieses Problem: Die Betroffenen mehrerer Reviere stellen Informationen – wie beobachtetes Schwarzwild, erlegte Sauen, Schäden im Feld – online für alle Beteiligten zur Verfügung. Hier können Landwirte, Förster und Jäger Informationen austauschen und verfügen so über den  gleichen Wissenstand. Die Jagd und andere vorbeugende Maßnahmen können so schnell ergriffen werden, damit das Schwarzwild gar nicht erst zu einem Problem und der Bestand auf ein tragbares Maß reguliert wird. Wichtig ist, dass auch die Bayerischen Staatsforsten und große Waldbesitzer mit eingebunden werden.
 
In der Region Aschaffenburg ist die internetbasierte Kommunikationsplattform bereits in Betrieb. In den Regionen Nittenau (Oberpfalz), Pottenstein/Schnabelwaid (Oberfranken) und Kulmbach (Oberfranken) geht das System in Kürze online. Ziel ist, dass alle Betroffenen – vom Jäger über die Jagdgenossenschaften und Landwirte bis zum Förster – an einem Strang ziehen. Unterstützt wird das SIS aus Mitteln der Jagdabgabe.  

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