Termine und Seminare
Dienstag 22. Mai 2018
| Garmisch-Partenkirchen
1-Tageslehrfahrt nach Garmisch-Partenkirchen
 [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Ansbach | Ansbach
Hofgarten Ansbach-ein barockes Juwel
Der Besucher wird über die 500-jährige [weiter...]
Dienstag 22. Mai 2018
Bamberg | Bamberg
Genießen mit heimischen Spargel - Kochkurs
Rund um den heimischen Spargel werden neben den [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
12.03.2012 Pressemitteilung

Wissen, was auf den Tisch kommt

Nachhaltige Ernährung sollte wieder selbstverständlich werden

München (bbv) – Wer sich gut auskennt in Sachen Ernährung und Haushalt, der geht auch viel verantwortungsvoller mit Lebensmitteln um. Im Gespräch mit den Verbrauchern stellen die Landfrauen immer wieder fest, dass das Wissen gerade in diesen Bereichen bei Deutschlands Bürgerinnen und Bürgern stetig sinkt. Zum Weltverbrauchertag am 15. März rufen sie deshalb dazu auf, das Problem an der Wurzel zu packen und das eigene Wissen rund um Lebensmittelerzeugung, Speisenzubereitung und Vorratshaltung aufzufrischen.
Nachhaltige Ernährung sollte wieder für jedermann selbstverständlich werden.
© Robert-Kneschke/Fotolia.com
Die hohe Zahl der Lebensmittel, die trotz einwandfreier Qualität auf dem Müll landet, lässt bei den Landfrauen die Alarmglocken schrillen. „Wir sollten dafür sorgen, dass wieder mehr Menschen in unserer Gesellschaft ihre Einkäufe planen, Grundnahrungsmittel selbst verarbeiten und auch aus Resten noch etwas Gutes kochen können“, fordert Landesbäuerin Annemarie Biechl.
 
Gleichzeitig sinke auch das Bewusstsein, welcher Wert in den Lebensmitteln und ihrer Herstellung steckt. Ein Teufelskreis, denn Dinge, die uns wertlos erscheinen, werfen wir noch schneller und unkritischer weg. Für die Kaufentscheidung spiele meist der Preis die größte Rolle, dabei wären regionale und saisonale Produkte die bessere Wahl. Dazu komme, dass nur die wenigsten Bürger einen modernen Stall von innen kennen. An diesem Punkt setzen die Landfrauen mit vielen Aktionen an: Sie kurbeln den Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern an, wollen Verständnis schaffen für die Arbeit der Bauern. Mit ihrer Bildungsarbeit konzentrieren sie sich ganz bewusst auch auf hauswirtschaftliche Kenntnisse.
 
„Hauswirtschaft ist kein verstaubtes Relikt, sondern gesellschaftlich höchst relevant“, so Biechl. In Sachen Lebensmittelverschwendung könne jeder Einzelne im Kleinen beginnen, wenn er seinen Haushalt im Griff habe. Die Landfrauen fordern seit Jahren, diese Alltagskompetenz wieder stärker an den allgemeinbildenden Schulen zu lehren.

Thematisch ähnliche Artikel:
Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""