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21.03.2012 Pressemitteilung

Die Zukunft liegt im Wald

BBV betont Bedeutung nachhaltiger Forstwirtschaft zum internationalen Tag des Waldes

München (bbv) –Am 21. März ist der internationale Tag des Waldes. Dieser Jahrestag ist ein guter Grund einen Blick auf die bayerischen Wälder zu werfen – aber eigentlich könnte man das jeden Tag tun, findet der Bayerische Bauernverband (BBV). Denn: Unsere Waldbesitzer leben Nachhaltigkeit vor. Zudem ist und bleibt die Forst- und Holzwirtschaft eine der wichtigsten Branchen in Bayern: 190.000 Beschäftige arbeiten in Bayern direkt oder indirekt im Wald oder mit dem Rohstoff Holz.
Forstwirtschaft hat eine sehr nachhaltige Bedeutung, dies ist auch die Botschaft am 'Tag des Waldes'.
© BBV/Karrer
Die bayerischen Wälder erfüllen vielfältige Funktionen, sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen oder Erholungsraum für die Menschen. Immer mehr gilt Holz auch als Energielieferant oder Rohstoff für umweltbewusstes Bauen. Und das Gute dabei ist, dass so klimaschädliches CO2 eingelagert und langfristig gebunden wird. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn unser ständig nachwachsendes Holz Bau- und Werkstoffe ersetzt, die mit hohem Energieeinsatz und CO2 –Ausstoß produziert wurden. Um so wichtiger ist nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung. Denn sie bieten Lösungen für die großen Herausforderungen der Zukunft: Klimawandel, Energiewende, aber auch die Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum sowie die Sicherung unserer Lebensgrundlagen und einer vielfältigen Biodiversität.

Deshalb überreichten bereits 2011 der Bayerische Bauernverband, der Bayerische Waldbesitzerverband, der Bayerische Gemeindetag und der Bayerische Städtetag der Bayerischen Staatsregierung den „Weißenburger Appell“ mit der Forderung keine weiteren Einschränkungen der Waldbewirtschaftung vorzunehmen. Ministerpräsident Horst Seehofer und Forstminister Helmut Brunner sagten zu, dass es keine Flächenstilllegung im Wald geben werde, sondern der Freistaat auf eine naturnahe und nachhaltige Forstwirtschaft auf ganzer Fläche setze.

Die nachhaltige Forstwirtschaft unserer 700.000 bayerischen Waldbesitzer ist der Motor der ganzen Wohlfahrtsleistungen des Waldes für die Gesellschaft. Eine Extensivierung der Bewirtschaftung oder gar die populistisch von Umweltschutzverbänden geforderte zwangsweise Flächenstilllegung im Wald ist gesamt-ökologisch und volkswirtschaftlich gesehen äußerst schädlich. Jede Stilllegung von zehn Hektar Wald bedeutet den Verlust von einem Arbeitsplatz und ist eine verlorene Chance 1330 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid durch die Verwendung von Holz als Bau- oder Werkstoff langfristig der Atmosphäre zu entziehen oder einen Beitrag zur Energieversorgung zu leisten. Der BBV ist überzeugt: Flächenstilllegung ist nicht nachhaltig. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung sind der intelligentere Weg. Sie nutzen allen Menschen und dienen der Umwelt.

Der Bayerische Bauernverband lädt die Bürger ein, sich bei einem Waldspaziergang in unseren Wäldern umzusehen. So können sie sich selbst ein Bild vom verantwortungsvollen Wirtschaften unserer Waldbesitzer machen.
 

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