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02.02.2012 Pressemitteilung

Bayerns Wälder in guten Händen

Greenpeace diffamiert Generationen bayerischer Waldbauern

München (bbv) – Gebetsmühlenartig fordert Greenpeace einen Einschlagstopp in älteren Buchenwäldern. Das ist ein Ausdruck von Ignoranz gegenüber der Leistungen, die Generationen von Förstern und Waldbauernfamilien mit viel Herzblut erbracht haben, kritisiert der Bayerische Bauernverband (BBV).
Bayerns Wälder sind in guten Händen.
© david debray - Fotolia.com
Mit Protestaktionen und den Forderungen, zusätzliche Waldbestände aus der bewährten nachhaltigen Bewirtschaftung herauszunehmen, will Greenpeace zum längst veralteten Käseglocken-Prinzip zurückkehren. Diese verstaubte Naturschutzstrategie gefährdet zahlreiche Arbeitsplätze in der heimischen Forst- und Holzwirtschaft und trägt dazu bei, dass in anderen Ländern der Erde Urwälder unwiederbringlich gerodet werden. Zudem widerspricht dieser Stilllegungsfanatismus nachweislich grundlegend den Zielen des dringend gebotenen Klimaschutzes. Anders als in ungenutzten Urwäldern, die sich praktisch in einem Kohlendioxidgleichgewicht befinden, kann durch eine nachhaltige Holznutzung dem Anstieg des Kohlendioxidgehalts der Atmosphäre wirksam entgegen gesteuert werden.
 
Buchenwälder werden mehr und älter
Anscheinend will Greenpeace mit neuen Horrorszenarien und unter Ignorierung von wissenschaftlich festgestellten Fakten mit einer inszenierten Protestaktion den eigenen Spendensäckel füllen. „Der Wald befindet sich bei unseren Förstern und Waldbauern in besten Händen. Die Daten der Bundeswaldinventur belegen dies eindrucksvoll“, kontert Bernhard Weiler, Waldpräsident des Bayerischen Bauernverbandes die konstruierten und völlig haltlosen Vorwürfe von Greenpeace.
 
Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur II (BWI II, 2002) weisen in Bayern einen Vorratsanstieg über alle Baumarten in Höhe von knapp 23 Prozent aus. Die Holzvorräte bei Buche mit einem Durchmesser (BHD) über 50 cm haben sich zwischen 1987 und 2002 von 14,6 Millionen Festmeter (VFm) auf 32,9 Millionen VFm mehr als verdoppelt. An der steigenden Tendenz hat sich seit 2002 nichts geändert, denn auch die Einschlagzahlen der letzten Jahre zeigen, dass deutlich weniger Buche genutzt wurde als nachwächst. Darüber hinaus setzen viele Waldbauern in Zeiten des Klimawandels vermehrt auf die Buche, die in Bayern damit sogar weiter an Bedeutung gewinnt.
 
Auszeichnung statt Enteignung
Derzeit stehen in Bayern umfangreiche Waldflächen unter Schutz. Je nach Schutzcharakter bestehen unterschiedliche Vorgaben für die Bewirtschaftung bis hin zum Nutzungsverbot. Rund 945.000 Hektar Wald liegen in Naturparken, 82.000 Hektar Wald in Naturschutzgebieten, 487.000 Hektar Wald in Landschaftsschutzgebieten, 6.600 Hektar Wald in Naturwaldreservaten, 449.000 Hektar Wald in Natura 2000-Gebieten und 31.000 Hektar Wald in den Nationalparken. Hinzu kommen die gesetzlich geschützten Waldbiotope wie beispielsweise Auwälder, Schluchtwälder oder Orchideen-Buchenwälder. Schutz-, Bann- und Erholungswälder sind durch die Vorgaben des Waldgesetzes für Bayern besonders geschützt.
 
„Jetzt reicht's! Es muss endlich Schluss sein mit neuen Schutzgebietsausweisungen,“ fordert Weiler. „Waldbesitzer dürfen nicht für ihr vorbildliches und verantwortungsvolles Handeln durch enteignungsgleiche Bewirtschaftungsverbote bestraft werden. Ich appelliere an die Bayerische Staatsregierung den bayerischen Weg einer flächendeckenden, nachhaltigen Forstwirtschaft gemeinsam mit den Waldbesitzern unverändert fortzusetzen. Dies nützt den Wäldern und den vielfältigen Ansprüchen der Menschen an die Wälder am meisten.“

Der Bayerische Bauernverband lädt die Bürger ein sich bei einem Waldspaziergang in unseren Wäldern umzusehen. So können sie sich selbst ein Bild vom verantwortungsvollen Wirtschaften unserer Waldbesitzer machen.
 
Weitere Informationen unter www.bundeswaldinventur.de.
 
Grafiken: Quelle der Abbildungen: LWF-Wissen Band Nr. 49 (www.lwf.bayern.de)
 












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