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05.10.2012 Pressemitteilung

„Anstieg der Milchpreise längst überfällig!“

Einseitige Belastung der Milchbauern in Wertschöpfungskette endlich beseitigen

München (bbv) – In der ersten Jahreshälfte ist der Milchpreis gesunken, schuld war die schwierige Marktlage. Doch inzwischen hat sich die Situation deutlich verbessert – zumindest für die Molkereien. Seit mehr als vier Monaten steigt z. B. der Kieler Rohstoffwert Milch des ife Instituts für Ernährungswirtschaft kontinuierlich an. Der Wert wird aus den Marktpreisen für Butter und Magermilchpulver ermittelt. Allein zwischen August und September stieg er um 4,1 Cent auf aktuell 34,1 Cent. Seit Mai 2012 entspricht das einem Plus von über 40 Prozent.
„Anstieg der Milchpreise längst überfällig!“ sagte BBV-Vizepräsident Günther Felßner.
© Jonny-Lippold - Fotolia.com
Entsprechend zog der Preis für Butter kräftig an und auch die Situation auf dem für Bayern so wichtigen Käsemarkt spricht für sich: während das Angebot knapper wird, nimmt die Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland weiter zu. Die Bestände sind gesunken und immer mehr bayerischer Käse wird in Länder außerhalb der EU exportiert. So konnten bei kurzfristigen Verträgen bereits Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Magermilchpulver erzielte im September deutlich höhere Preise als im vergangenen Jahr. Unterstützt wird diese positive Entwicklung, weil europaweit weniger Rohmilch angeliefert und auch in anderen Teilen der Welt wegen dürrebedingten Ernteausfällen weniger Milch produziert wird.

Günther Felßner, BBV-Vizepräsident und Milchpräsident, stellt deshalb fest: „Es ist bekannt, dass sich eine geänderte Marktlage erst zeitverzögert auf die Erzeugerpreise auswirkt. Doch nach vier Monaten mit deutlichem Verwertungsanstieg und gleichzeitig extrem schwachen Milchpreisen müssen sich die Auszahlungspreise jetzt schnellstens und massiv erhöhen! Alles andere ist für die Milchbauern nicht hinnehmbar – zumal sie mit enorm gestiegenen Produktionskosten zu kämpfen haben. Den Preis für teils zu niedrige Abschlüsse und zu lange Vertragslaufzeiten zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel dürfen nicht alleine die Bauern zahlen.“ Zwar konnten erste Molkereien ihren Milchlieferanten bereits etwas höhere Preise auszahlen, doch reicht das bei der aktuellen Kostensituation bei weitem nicht aus: „Alle Molkereien die bereits von der besseren Marktsituation profitieren konnten, müssen die Milchbauern schnellstmöglich entlasten. In Einzelfällen konnten in den letzten Monaten Verwertungsverbesserungen für einzelne Produkte von bis zu zehn Cent/kg Milch erzielt werden“, so Milchpräsident Günther Felßner. „Deshalb ist ein Anstieg der Milchpreise längst überfällig!“
 

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