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03.05.2012 Pressemitteilung

Ende einer Ära beim Bauernverband

Nach 21 Jahren als BBV-Präsident zieht Gerd Sonnleitner Bilanz

Herrsching (bbv) – Mit der Wahl des neuen Präsidenten geht eine Ära im Bayerischen Bauernverband zu Ende: Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze des Verbandes hatte Gerd Sonn-leitner im vergangenen Jahr angekündigt, dass er nicht mehr für das Amt kandidieren werde. Kurz vor der Wahl seines Nachfolgers blickte Sonnleitner jetzt auf seine Zeit als Präsident des Bayerischen Bauernverbands zurück. „Es war eine intensive und bewegte Zeit“, sagte er heute im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.
© Bayerischer Bauernverband
„Mein Antrieb in diesen zwei Jahrzehnten war es die Interessen der Bauernfamilien zu vertreten und die Rahmenbedingungen für ihre Arbeit aktiv mitzugestalten“, sagte Sonnleitner. „Das war und ist für mich eine Herzensangelegenheit.“ In seine Amtszeit als Präsident des BBV fällt beispielsweise der Übergang von einer staatlichen Preis- und Absatzgarantie hin zu einer sozialen Marktwirtschaft. „Eine enorme Herausforderung“, sagt Sonnleitner. „Gemeinsam ist es uns aber gelungen, dass die Landwirtschaft heute als Schlüsselbranche gelten darf.“ Sonnleitner hat die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in der bayerischen Landwirtschaft gestellt und auch wenn er sich jetzt aus der politischen Arbeit zurückzieht, geht der 63-jährige Niederbayer doch nicht in den Ruhestand. Bis 2013 wird er noch an der Spitze des europäischen Bauernverbandes COPA stehen. Auch auf dem eigenen Hof in Ruhstorf hat Sonnleitner noch einiges vor. „Ich freue mich darauf wieder Landwirt zu sein“, sagte er mit Blick auf die kommenden Jahre. Er wolle wieder selbst mit anpacken und eigene Ideen umsetzen.
 
Sonnleitner dankte auch seinen Kollegen an der Verbandsspitze: „Ohne die Unterstützung meines Stellvertreters Jürgen Ströbel und Landesbäuerin Annemarie Biechl wäre vieles nicht möglich gewesen.“ Immer wieder war Sonnleitner besonders gefordert, die Diskussion und das Ringen um Lösungen gehörten zum täglichen Geschäft des Präsidenten. Doch der Einsatz hat sich gelohnt: Bei der Hofübergabe hinterlässt Sonnleitner seinem Nachfolger einen starken Verband. Der Bayerische Bauernverband hat aktuell 156.000 Mitgliedsbetriebe und steht damit für etwa 750.000 Menschen im ländlichen Raum.

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