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13.08.2012 Pressemitteilung

Kostbare Lebensmittel

Ernteausfälle: Bauernverband appelliert zu sorgsamem Umgang

München (bbv) – Ob ausreichend sichere und hochwertige Nahrungsmittel verfügbar sind – diese Frage rückt in diesen Tagen mehr und mehr in den Mittelpunkt. Tro-ckenheit und Hitze haben in wichtigen Anbaugebieten in den USA und der Schwarzmeerregion zu massiven Schäden geführt. „Die Dürre in den USA ist ein Beispiel dafür, dass die Bauern weltweit mit witterungsbedingten Ernteausfällen leben müssen. Diese Wetterextreme führen uns vor Augen, von welchen unberechen-baren Faktoren die Landwirtschaft und damit unsere Nahrungsmittelversorgung abhängt“, sagte der Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes Hans Müller.
Es gibt viele Ernteausfälle aufgrund weltweiter Trockenheit; der Bauernverband appelliert zu sorgsamem Umgang mit unseren Lebensmitteln.
© BBV/Karrer
Umso notwendiger sei es, dass die Gesellschaft die Kostbarkeit unserer Lebensmittel wertschätzt. „Es ist dramatisch, wenn jährlich viele Millionen Tonnen an Lebensmitteln auf dem Müll landen“, sagte Müller. Einer aktuellen Studie zufolge wirft jeder Bundesbürger pro Jahr 81,6 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband wollen mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen dazu beitragen, dass Lebensmittel nicht sinnlos weggeworfen werden.

Auch der Umgang mit wertvollen landwirtschaftlichen Nutzflächen gewinnt vor dem Hintergrund der aktuellen Ernteausfälle an Bedeutung. „Grund und Boden ist nicht vermehrbar. Acker- und Grünland werden als Folge der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrung zum Schlüsselfaktor für die Lebensmittelerzeugung“, so Müller Täglich gehen allein in Bayern fast 21 Hektar fruchtbarer Boden verloren. Seit 1970 sind der Landwirtschaft in Bayern über 500.000 Hektar entzogen worden, auf denen dauerhaft keine Lebensmittel, kein Futter und keine Energie mehr erzeugt werden können.

Auch forderte Müller, dass Spekulationsblasen auf Agrarmärkten ein Riegel vorgeschoben wird. Er begrüßte die Ankündigungen mehrerer Banken, aus dem hochspekulativen Geschäft mit Geldanlagen im Agrarbereich auszusteigen. Müller stellte klar, dass im Gegensatz dazu Warenterminmärkte für die Landwirte ein geeignetes Instrument sind, Preise für ihre Rohstoffe abzusichern.

Zudem zeige die aktuelle Situation auch, wie berechtigt die Positionen und Forderungen des Berufsstandes sind, auch die heimische Landwirtschaft mit Risikoausgleichsmaßnahmen unter die Arme zu greifen.


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