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26.10.2012 Pressemitteilung

EDEKA benachteiligt heimisches Holz

Aktion „Für heimisches Holz“ macht auf Schieflage bei Rohstoffauswahl aufmerksam

München – Zusammen mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) will EDEKA seinen ökologischen Fußabdruck verbessern. Bis 2015 sollen alle Holz- und Papierprodukte für die „Eigenmarken“ des Unternehmens aus nachhaltig erzeugten Rohstoffen oder Recyclingpapier hergestellt werden. Der Preis für diese Partnerschaft ist die Benachteiligung des heimischen Holzes, insbesondere des Holzes der 700.000 Waldbesitzer in Bayern. Denn mehr als 75 Prozent des regionalen Rohstoffes weist ein anderes Zertifizierungssiegel auf als das von WWF geforderte Siegel.
EDEKA benachteiligt heimisches Holz.
© Bayerischer Bauernverband
Dabei erkennen sogar die staatlichen Beschaffungsrichtlinien beide Wald-zertifizierungssysteme PEFC und FSC als gleichwertig an. EDEKA tut dies nicht und konterkariert damit seine eigene Unternehmensphilosophie „Genießen mit Verantwortung – die Umwelt schonen“. Wer heimisches Holz nicht verwendet, verursacht durch weltweite Holztransporte zusätzliche Belastungen für Klima und Umwelt, verstößt gegen die Grundsätze der Nachhaltigkeit und gefährdet die Existenz vieler Waldbesitzerfamilien.

Zentrale Auftaktveranstaltung der Aktion „Für heimisches Holz“ in München.
© Bayerischer Bauernverband
 
Bei der zentralen Auftaktveranstaltung der Aktion „Für heimisches Holz“ in München machten am Freitag Waldbesitzer aus ganz Bayern auf diese Schieflage der EDEKA-Strategie aufmerksam und forderten,
  • dass heimisches Holz gegenüber importierten Rohstoffen den Vorzug erhält.
  • dass EDEKA ihre Auswahlkriterien für Rohstoffe zur Herstellung ihrer Eigenmarken anpasst und für ihre Holz- und Papierprodukte heimisches Holz uneingeschränkt zulässt, also nach PEFC zertifizierte Produkte zumindest gleichwertig anbietet.
Zeitgleich fanden auch Aktionen vor der EDEKA-Zentrale in Hamburg sowie vor EDEKA-Filialen in ganz Bayern statt. Weitere Informationen zur Aktion „Für heimisches Holz“ entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.


Ansprechpartner:
 
Bayerischer Waldbesitzerverband           
Hans Baur                       
Max-Joseph-Str. 7, 80333 München           
Telefon 089/5803080
Mail: Bayer.Waldbesitzerverband@t-online.de       
Internet: www.bayer-waldbesitzerverband.de
 
Bayerischer Bauernverband
Fachredaktion Agrar- und Umweltpolitik
Max-Joseph-Str. 9, 80333 München
Telefon: 089/55873-221
Mail: markus.peters@bayerischerbauernverband.de
Internet: www.bayerischerbauernverband.de  


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