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04.05.2011 Pressemitteilung

Blühende Rahmen für Bayerns Felder

BBV-Umweltpräsident Heidl startet landesweite Initiative der Bauern

Rahstorf (bbv) – Auf den Feldern von BBV-Umweltpräsident Walter Heidl wachsen bald nicht nur Getreide und Mais, sondern auch der Kleine Wiesenknopf, bläulich blühender Lein, Fenchel und Malven. Walter Heidl beteiligt sich nämlich an der Aktion „Blühende Rahmen“, die der Bayerische Bauernverband mit Unterstützung des Landesverbandes Bayerischer Imker ins Leben gerufen hat.
In Rahstorf haben (v.l.) Ferdinand Drexler, Landesvorsitzender der Bayerischen Imker, BBV-Präsident Gerd Sonnleitner, BBV-Umweltpräsident Walter Heidl, Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes, und Peter Lemke, Bezirksvorsitzender der niederbayerischen Imker am Mittwoch gemeinsam einen „Blühenden Rahmen“ angelegt.
Am heutigen Mittwoch hat er deshalb am Rand seines Maisfeldes einen Blühstreifen angesät. „Mit den Blühstreifen schaffen wir Bauern zusätzliche Weideflächen für Bienen und andere Wildtiere. Das ist gut für die Umwelt und bereichert die Landschaft“, sagt Walter Heidl.

Als Umweltpräsident liegt Heidl viel daran, die Bürger über das Zusammenspiel von Umwelt und Landwirtschaft aufzuklären. „Viele Menschen sind von der Landwirtschaft weit entfernt. Das gilt vor allem für den Mais, dessen Vorzüge viele nicht kennen. Dabei nutzt der Mais die Sonnenenergie besonders effektiv und braucht vergleichsweise wenig Wasser und Pflanzenschutzmittel. Er ist umweltverträglich und ergiebig zugleich. Ein Hektar Mais reicht immerhin aus, um fünf Kühe oder 35 Schweine zu füttern“, erklärt Heidl. Damit diese Zusammenhänge klar werden, stellen Heidl und die anderen Bauern am Rand der Felder Schilder mit interessanten Fakten zum Maisanbau auf.

Die Imker begrüßen die bayernweite Aktion. Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes und unterfränkischer Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Imker, betont, dass die Verbindung zwischen den Imkern und den Landwirten von Natur aus sehr eng ist: „Die Felder der Landwirte sind unter anderem die Nahrungsgrundlage der Bienen, die wiederum die Feldfrüchte bestäuben und so die Erträge steigern.“ Dass die Bauern von sich aus wieder mehr Lebensräume für die Bienen schaffen, ist für ihn ein Zeichen des guten Miteinanders von Imkern und Bauern.

Das Engagement der Landwirte lobt auch Bauernpräsident Gerd Sonnleitner: „Die Bauern übernehmen die Kosten für die Blumensamen und verzichten freiwillig auf einen Teil des Ertrags. Mit dieser Aktion wird deutlich, dass die Bauern auf dem Weg der Freiwilligkeit für Vieles zu gewinnen sind.“ Sonnleitner hofft, dass die Initiative dazu beiträgt, dass sich die Bürger mehr mit der Landwirtschaft auseinandersetzen. „Für den Maisanbau gibt es gute Gründe. Viele Bauern brauchen ihn als Viehfutter. Außerdem spielt er eine entscheidende Rolle in der Energiewende, die sich die Mehrheit der Bevölkerung wünscht.“

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