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28.06.2012 Pressemitteilung

Unternehmerische Belange im Blick behalten

Deutscher Bauerntag weist Wege in die erfolgreiche Zukunft der Landwirtschaft

In den vergangenen drei Tagen hat der Deutsche Bauerntag in Fürstenfeldbruck stattgefunden. Das klare Signal: „Um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, brauchen wir Perspektiven für bäuerliches Unternehmertum“, sagte Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes. „Dazu haben die Bäuerinnen und Bauern deutlich Position bezogen.“ In der Fürstenfeldbrucker Erklärung werden die Schwerpunkte und Notwendigkeiten für eine nachhaltige, ressourceneffiziente und zugleich wachstumsorientiert wirtschaftende Landwirtschaft aufgezeigt.
Die Delegierten des Bauerntages zeigten mit Ihrer Aktion anschaulich die Problematik des Flächenverbrauchs auf.
Die Grundlage für diese nachhaltige Entwicklung sind landwirtschaftliche Flächen. „Wir wollen unsere Flächen ressourcenschonend und umweltgerecht bewirtschaften“, so Heidl. Doch brauche die Landwirtschaft für die Erzeugung von Lebensmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien jeden Hektar. „Doch täglich gehen allein in Bayern 21 Hektar verloren“, sagte Heidl. In der Fürstenfeldbrucker Erklärung fordert der Bauernverband deshalb einen gesetzlich verankerten Flächenschutz. „Die bayerischen Bauernfamilien sagen Ja zum Greening. Aber nur dann, wenn es in die Produktion integriert ist und die unternehmerischen Belange der landwirtschaftlichen Betriebe berücksichtigt werden“, sagte Heidl. Diese Voraussetzungen gelten sowohl für die Greening-Vorschläge der EU-Kommission, als auch in Fragen der Tierhaltung.

Mehr als zwei Drittel des Einkommens der deutschen Bauern hängt direkt oder indirekt von der Tierhaltung ab. „Wie jeder andere Wirtschaftsbereich hat sich die Landwirtschaft immer weiterentwickelt und sie muss sich auch künftig weiterentwickeln können“, sagte Heidl. „Um Züchtung, Haltung und Fütterung im Sinne der Tiergesundheit und des Tierkomforts weiter zu verbessern, brauchen wir Bauern das Vertrauen von Gesellschaft und Politik.“ Nur so könne die regionale Lebensmittelerzeugung und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Bauern sichergestellt werden. Auch Verbesserungen im Tierschutz sind dabei im Interesse der Landwirte. Diese müssen jedoch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und sich in der betrieblichen Praxis bewähren. „Das muss auch für das neue Tierschutzgesetz gelten!“, fordert Heidl.
 
Gastgeber des Deutschen Bauerntages war der Bayerische Bauernverband. Den Rahmen für das Treffen von Bäuerinnen und Bauern aus insgesamt 18 Landesverbänden bot das barocke Zisterzienserkloster Fürstenfeld. In diesem herrlichen Umfeld konnten sich Bäuerinnen und Bauern aus ganz Deutschland treffen, austauschen und über Wege in eine erfolgreiche Zukunft der deutschen Landwirtschaft diskutieren. Mit dem neu gewählten DBV-Präsidenten Joachim Rukwied an der Spitze geht von Fürstenfeldbruck das Signal der Geschlossenheit im Berufsstand und des hohen Engagements aller Delegiertenfür den bäuerlichen Berufsstand aus. 

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