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Pressedienst vom 28.12.2017

„Für eine lebenswerte Zukunft“

Neuer BBV-Generalsekretär Georg Wimmer über seine Ziele und Herausforderungen

München (bbv) – Das neue Jahr steht vor der Türe und damit auch ein Wechsel an der Spitze des Bayerischen Bauernverbandes. Georg Wimmer (59) übernimmt die Geschäftsführung, nachdem sich Hans Müller nach 19 Jahren als Generalsekretär in den Ruhestand verabschiedet hat. Das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt hat mit dem neuen Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes über seine Ziele und die Herausforderungen für die Land- und Forstwirtschaft gesprochen.
Georg Wimmer ist der neue BBV-Generalsekretär.
„Wir stehen vor riesigen gesellschaftlichen Herausforderungen“, sagte Wimmer mit Blick auf die politische Situation, Diskussionen über die Landwirtschaft und schwankende Preise auf dem Weltmarkt. Der Bauernverband wolle sich in dieser Situation konsequent an den Interessen seiner Mitglieder ausrichten und zeigen, was im Sinne einer Weiterentwicklung machbar ist. „Aber auch Kritiker der Landwirtschaft müssen verstehen, was geht und was nicht“, sagte Wimmer in Gespräch mit dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.
 
Das Ziel des Bayerischen Bauernverbandes und Wimmers Ziel als dessen Generalsekretär sei der Erhalt der bäuerlichen Land- und Forstwirtschaft in Bayern. „Es ist völliger Unsinn, dass der Bauernverband für ‚Wachsen oder Weichen‘ steht“, sagte Wimmer. Vielmehr gehe es um eine Weiterentwicklung der Betriebe, um nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und Zufriedenheit in den Familien. „Entscheidend dafür ist Bodenständigkeit, Tradition, Familie, Innovation und Unternehmertum – nicht nur ein paar Euro mehr Einkommen.“
 
Es seien Erzeugerorganisationen nötig, die aufeinander zugehen, zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen. Um dieses Ziel zu erreichen, ruft Wimmer zur Geschlossenheit innerhalb der Branche auf. „Die bäuerlichen Organisationen müssen zusammenrücken und mit einer Stimme sprechen“, sagte Wimmer. Nur so könne politisch etwas erreicht und der Marktmacht der Handelskonzerne etwas entgegengesetzt werden. „Wir alle haben das Ziel, die bäuerliche Land- und Forstwirtschaft in Bayern zu erhalten und dieses Ziel dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren“, mahnte Wimmer.
 
Ein erfolgreiches Beispiel für diese gemeinsame Arbeit sei der Verein „Unsere bayerischen Bauern“ (www.unsere-bauern.de), in dem sich viele Verbände und Organisationen zusammengeschlossen haben und so Werbung und Öffentlichkeitsarbeit organisieren. „Das hätte keiner alleine geschafft, auch nicht der Bauernverband. Wir brauchen hier Solidarität – auch in der Finanzierung“, sagte Wimmer.

Das komplette Interview finden Sie in der Ausgabe 51-52/2017 des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblattes.
Mehr Infos unter www.agrarheute.de/wochenblatt

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