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Pressedienst vom 22.08.2013

Andenschönheiten auf Bayerns Weiden

Zu Gast bei Alpakas und Lamas

München (bbv) – Häufig sieht man sie nicht in Bayern, aber Lamas und Alpakas finden immer mehr Liebhaber und so kann man die südamerikanischen Schönheiten auf Weiden in Oberbayern zum Beispiel bei Bad Kohlgrub und in Grub bei Gars am Inn bewundern.
Südamerikanische Schönheiten: Alpakas und Lamas.
© Hemetmayr
Die Tiere sind genügsam und zufrieden mit Heu und Gras, natürlich brauchen sie genug Wasser. Dazu sind Alpakas und Lamas robust, sie lassen sich ganzjährig im Freien halten, begnügen sich mit einem Unterstand und stellen an ihre Besitzer keine hohen Ansprüche. Und wo bleibt das südamerikanische Temperament? – „Lamas und Alpakas lassen es geruhsam angehen, in ihren großen, ausdrucksstarken Augen liegt Ruhe. Dieser sanfte Blick und ihr ausgeglichener Charakter haben auch mich und meine Familie für Alpakas begeistert“, erzählt Ulrich Hemetmayr in Grub bei Gars a. Inn. Vor fünf Jahre begann er im Nebenerwerb mit einer kleinen Alpakazucht. Zur Herde gehören inzwischen 20 Tiere. Er bietet auch Alpaka-Wanderungen an. „Das sind geruhsame Spaziergänge, Alpakas sind neugierig und legen öfter mal kurze Pausen ein. Die Touren dauern bis zu zweieinhalb Stunden, je nach Wunsch. Neben Familien kommen Schulklassen, Kindergärten und Kinder von Behinderteneinrichtungen zu uns. Geritten wird nicht, es ist aber auch viel aufregender für die Kinder, die Hengste und Wallache an der Leine zu führen“, berichtet der Alpakazüchter. „Für die Stuten sind die Wanderungen zu anstrengend, sie bleiben mit ihren Fohlen auf der Weide. Die ‚Jungenstruppe‘ versteht sich gut, wenn die Tiere richtig geprägt sind und man sie nicht bedrängt, spucken sie auch nicht“, sagt Ulrich Hemetmayr. Und wie sieht er die Zukunft? Das Interesse nehme zu, im Januar und Februar gebe es regelmäßig Nachfragen zur Haltung von Alpakas, weniger für die Zucht, mehr für die Bereiche Freizeit und Landschaftspflege.
 
© Ebert
Wer mit Lamas an der Leine langsam und auf leisen Sohlen die Natur im Ammertal erleben möchte, ist bei Franz Ebert in Bad Kohlgrub richtig. Er hält seit 2006 als Nebenerwerbslandwirt sechs Lamas, ausschließlich Hengste und Wallache. Die größeren und kräftigeren Verwandten der Alpakas tragen bei den Trekkingtouren den Rucksack. Neben Tageswanderungen gebe es für Kinder natürlich auch kurze Touren, aber „mit den Lamas laufen alle mit, auch Kinder, die sonst eher Wandermuffel sind“, hat Franz Ebert beobachtet und ergänzt, dass die Kinder vorab noch Tipps zum Umgang mit den Lamas bekommen. „Lamas sind Fluchttiere, deshalb ist das Streicheln an den Augen, Ohren und Beinen tabu. Wenn man das beachtet, sind die Wanderungen ein tolles Erlebnis.“
 
Die „Südamerikaner“ sind an große Temperaturschwankungen gewohnt. Wanderungen mit Alpakas und Lamas sind daher ganzjährig möglich, außer bei großer Hitze. Infos unter www.bayernland-alpakas.de und www.lamatrekking-langkaspar.de. Auch über den Landesverband Bauernhof- und Landurlaub in Bayern e. V. unter www.bauernhof-urlaub.com werden Höfe vermittelt, die Wanderungen mit Alpakas und Lamas anbieten.

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