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Pressedienst vom 12.07.2017

Neuer Bericht: Positive Tendenz bei Wasserqualität in Bayern

Engagement der Bauern bei Wasser- und Gewässerschutz zeigt messbare Erfolge

München (bbv) – Am Donnerstag, 13. Juli 2017, wird der aktuelle Bericht „Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung: Nitrat und Pflanzenschutzmittel“ des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) im Landtag vorgestellt. Die neuesten Auswertungen von Messdaten sollen ersten Hinweisen zufolge zeigen, dass die Qualität des Grund- und Trinkwassers in Bayern weiter konstant hoch ist.
Die neuesten Auswertungen von Messdaten sollen ersten Hinweisen zufolge zeigen, dass die Qualität des Grund- und Trinkwassers in Bayern weiter konstant hoch ist.
© Naj - fotolia.com
So wird zum Beispiel bei über 95 Prozent des Rohwassers der Grenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter eingehalten, sodass das Wasser ohne weitere Aufbereitung als Trinkwasser verwendet werden kann. „Die Qualität des Rohwassers für die öffentlichen Wasserversorgung hat sich damit in den letzten Jahren leicht verbessert“, sagt Stefan Köhler, Umweltpräsident des Bayerischen Bauernverbandes. Diese erfreuliche Entwicklung soll Wasserexperten zufolge unter anderem auf das freiwillige Engagement der bayerischen Bauern für den Wasser- und Gewässerschutz sowie auf die angepasste Bewirtschaftung in Wasserschutzgebieten zurückzuführen sein.
 
„Jeden dritten Hektar bewirtschaften die bayerischen Bauern im Rahmen der Agrarumweltprogramme, des Kulturlandschaftsprogramms oder des  Vertragsnaturschutzes. Außerdem beteiligen sich die Bauern in der Region an zahlreichen Gewässerschutzprojekten, z. B. im Rahmen der bayernweiten Initiative boden:ständig  oder der Aktion Grundwasserschutz in Franken“, sagt Köhler. „Das große Engagement und die neuesten Daten zeigen: der kooperative Weg im Umwelt- und Naturschutz in Bayern ist erfolgreich.“ Aber auch im Rahmen der EU-Agrarpolitik wird einiges für den Wasser- und Gewässerschutz getan. „Beim sogenannten Greening wurden 2015 alleine in Bayern ökologische Vorrangflächen auf 325.000 Hektar angelegt“, sagt Köhler und lobt darüber hinaus die vielen erfolgreichen Kooperationsverträge zwischen Bauern und Wasserversorgern in Wasserschutzgebieten. Laut einer Anfrage der Grünen im Landtag mussten so lediglich 26 von 1.768 Wasserversorgern in ganz Bayern das Trinkwasser wegen Rückständen von Nitrat oder Pflanzenschutzmitteln aufbereiten.

Mehr Informationen erhalten Sie nach der Veröffentlichung des Berichtes „Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung: Nitrat und Pflanzenschutzmittel 2013 bis 2015“ unter www.BayerischerBauernVerband.de

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